Yasin Mohamed wegen Vergewaltigung schuldig gesprochen – Gericht verhängt Bewährungsstrafe

Im Prozess gegen Realitystar Yasin Mohamed (35) ist am Mittwoch (4. November) vor dem Amtsgericht München das Urteil gefallen. Wie TAG24 berichtet sprach das Schöffengericht den ehemaligen „Love Island VIP“-Kandidaten der Vergewaltigung schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde.
Gericht folgt den Aussagen von Sophie Imelmann
Hintergrund des Verfahrens sind Vorfälle nach den Dreharbeiten zu „Love Island VIP“ im Sommer 2024. Sophie Imelmann (30) hatte Yasin vorgeworfen, in einem Hotel in Griechenland gegen ihren ausdrücklichen Willen sexuelle Handlungen vorgenommen zu haben. Yasin bestritt den Vergewaltigungsvorwurf.
Nach Angaben von TAG24 folgte das Gericht nun der Darstellung von Sophie und der Einschätzung der Staatsanwaltschaft. Ausschlaggebend war unter anderem, dass Sophies Schilderungen über Monate hinweg konstant geblieben seien. Sie habe deutlich gemacht, keinen Sex zu wollen. Yasin habe sich dennoch zweimal über ihren Willen hinweggesetzt. Die Richterin stellte fest, dass er ihr „Nein“ wahrgenommen und verstanden habe. Die Staatsanwaltschaft hatte zudem auf Widersprüche in Yasins Aussagen hingewiesen.
Verteidigung forderte Freispruch
Während die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten gefordert hatte, plädierte Yasins Verteidigung auf Freispruch. Bei der Strafzumessung berücksichtigte das Gericht zu seinen Gunsten, dass er bislang nicht vorbestraft war und sich zu einem klärenden Gespräch bereit erklärt hatte. Letztlich wurde die Freiheitsstrafe zur Bewährung ausgesetzt.
Emotionale Reaktionen auf das Urteil
Auch in der Reality-TV-Szene sorgt die Entscheidung für Reaktionen. Die YouTuberin Kiki, die den Prozess über mehrere Verhandlungstage begleitet hatte, veröffentlichte auf Instagram eine Story, in der sie das Urteil bekannt machte.
„Ich kann es gerade einfach nicht glauben. Mir fehlen die Worte“, schrieb sie und richtete sich anschließend direkt an Sophie Imelmann: „Ich bin so stolz auf dich.“
Mit dem Urteil endet der Prozess vor dem Amtsgericht München zunächst. Da die Entscheidung noch nicht rechtskräftig ist, bleibt abzuwarten, ob Rechtsmittel eingelegt werden.
Quelle: TAG24, 04.11.2026; Instagram / @kikioderkarsten
Verwendete Quellen
- tag24.de:TAG24
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