23. Oktober 2026 3 Min. Lesezeit Yasin MohamedSophie Imelmann

Prozess gegen Yasin Mohamed: Neue Details sorgen für Aufsehen

Prozess gegen Yasin Mohamed: Neue Details sorgen für Aufsehen
picture alliance / Geisler-Fotopress / exality.de

Im Vergewaltigungsprozess gegen Realitystar Yasin Mohamed (35) sind am heutigen Freitag (23. Oktober) vor dem Amtsgericht München weitere Details bekannt geworden. Im Mittelpunkt standen ein heimlich aufgezeichnetes Gespräch, die Einschätzung eines Show-Psychologen und die Frage, welche Verantwortung die Produktion von „Love Island VIP“ trägt. Auch Sophie Imelmann (30), die Yasin eine Vergewaltigung vorwirft, meldete sich nach dem Verhandlungstag kurz auf Instagram zu Wort.

Zeugin berichtet von möglichem Druck auf Produktionsmitarbeiterin

Wie TAG24 berichtet, sorgte insbesondere die Aussage einer Zeugin für Aufmerksamkeit. Diese will nach einem früheren Zivilprozess in Köln ein Gespräch einer ehemaligen Kandidaten-Betreuerin mitgehört haben. Demnach soll die Mitarbeiterin sinngemäß erklärt haben:

„Natürlich könnte ich sagen, wie es wirklich war, aber dann könnte ich nicht mehr hier arbeiten.“

Die Aussage wirft die Frage auf, ob Mitarbeiter der Produktion möglicherweise unter Druck standen. Ob es einen solchen Druck tatsächlich gab und welchen Einfluss dieser auf den Umgang mit den Vorwürfen gehabt haben könnte, ist allerdings nicht geklärt.

Bereits wenige Tage nach dem mutmaßlichen Vorfall im Sommer 2024 sollen sowohl die Kandidaten-Betreuerin als auch der zuständige Show-Psychologe über die Geschehnisse informiert gewesen sein.

Heimlicher Mitschnitt vor Gericht abgespielt

Eine wichtige Rolle spielte erneut ein Gespräch, das Sophie Ende Juli 2024 heimlich aufgezeichnet hatte. Daran nahmen neben ihr und Yasin auch die Kandidaten-Betreuerin sowie der Psychologe der Sendung teil. Die Aufnahme wurde am Freitag vor Gericht abgespielt.

Wie aus dem Bericht hervorgeht, relativierte der Psychologe in dem damaligen Gespräch Sophies Schilderung des Vorfalls. Gegenüber Yasin erklärte er:

„Das Problem, ist das 'Nein', das einem als Vergewaltigung ausgelegt werden kann. Das sagt Sophie aber hier gerade nicht.“

Auch das Verhalten des Psychologen während seiner Zeugenaussage sorgte für Diskussionen. Er verwies mehrfach auf seine vertragliche Bindung an die Produktionsfirma und offenbarte intime Informationen aus Sophies Privatleben. Schließlich musste er daran erinnert werden, dass er diesbezüglich nicht von seiner beruflichen Schweigepflicht entbunden worden war. Sophies Anwälte zweifelten laut TAG24 an seiner Neutralität.

Psychologe hatte vor Yasins Teilnahme gewarnt

Besonders brisant sind auch die Erkenntnisse aus der psychologischen Einschätzung, die vor den Dreharbeiten zu „Love Island VIP“ vorgenommen wurde.

Dem Bericht zufolge hatte der zuständige Psychologe Yasin damals als impulsiv und unbeherrscht eingeschätzt. Zudem habe er Schwierigkeiten festgestellt, die Grenzen anderer Menschen einzuhalten. Auch im Zusammenhang mit Alkohol und Drogen seien problematische Tendenzen aufgefallen.

Der Psychologe soll deshalb bereits vor Beginn der Dreharbeiten Bedenken gegen Yasins Teilnahme geäußert haben. Trotzdem wurde der Realitystar für die Sendung zugelassen.

Damit rückt zunehmend auch die Verantwortung der Produktionsfirma in den Mittelpunkt. Ob die damaligen Einschätzungen für die strafrechtliche Bewertung des mutmaßlichen Vorfalls relevant sind, bleibt abzuwarten.

Sophie Imelmann meldet sich nach dem Prozesstag auf Instagram

Kurz nach dem heutigen Verhandlungstag veröffentlichte Sophie eine Instagram-Story, die einen Sonnenuntergang über den Dächern Münchens zeigt. Dazu schrieb sie:

„Heute war ein guter Tag. 💜“

Weitere Einzelheiten zu ihrer Einschätzung des Verhandlungstages nannte die 30-Jährige zunächst nicht. Die Botschaft deutet jedoch darauf hin, dass Sophie den heutigen Tag persönlich positiv bewertet.

Für sie ist es nicht die erste juristische Entwicklung in diesem Monat: Anfang Oktober wurde bereits eine gegen sie gerichtete Unterlassungsklage von Yasin vor dem Landgericht Köln abgewiesen. Dabei ging es um die Frage, ob sie bestimmte öffentliche Aussagen über die Geschehnisse verbreiten durfte. Eine strafrechtliche Entscheidung über die Vergewaltigungsvorwürfe war damit nicht verbunden.

Urteil frühestens Mitte November erwartet

Die Staatsanwaltschaft wirft Yasin Mohamed vor, nach den gemeinsamen Dreharbeiten zu „Love Island VIP“ im Jahr 2024 in einem Hotel in Griechenland gegen Sophies erkennbaren Willen sexuelle Handlungen vorgenommen zu haben.

Yasin bestreitet die Vorwürfe. Seine Verteidigung vertritt die Auffassung, dass die körperlichen Annäherungen einvernehmlich gewesen seien. D

Der Strafprozess wird fortgesetzt. Mit einem Urteil wird laut TAG24 frühestens Mitte November gerechnet. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt für Yasin sowie Sophie die Unschuldsvermutung.

Die Vorgeschichte

Verwendete Quellen

Transparenzhinweis: Dieser Text entstand mit Hilfe künstlicher Intelligenz und wurde redaktionell geprüft. Hinweise gern an admin@realitystar.de.

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