Prozess gegen Yasin Mohamed: Kiki wirft seinem Vater Beleidigung vor
Die YouTuberin und Podcasterin Kiki wirft dem Vater von Yasin Mohamed vor, sie am Rande des laufenden Strafprozesses vor dem Amtsgericht München beleidigt zu haben. In ihrer Instagram-Story schildert sie einen Zwischenfall vor dem Gerichtssaal, bei dem der Mann sie auf Arabisch als Prostituierte beschimpft haben soll.
Streit nach Bemerkung über die Anwältin von Sophie Imelmann
Kiki reist regelmäßig als Beobachterin zu dem Verfahren nach München, in dem sich Yasin wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung an seiner früheren „Love Island VIP“-Partnerin Sophie Imelmann verantworten muss. Yasin weist die Vorwürfe über seine Verteidiger zurück, für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Bereits Mitte Oktober hatte Kiki von einem Verhandlungstag berichtet, am 23. Oktober wurde der Prozess fortgesetzt. Auslöser des jüngsten Streits war Kiki zufolge, dass Yasins Vater im Saal die Anwältin von Sophie als dumm bezeichnet haben soll. Als Kiki ihn ruhig darauf ansprach, dass er eine Juristin im Gericht nicht so nennen könne, habe der ältere Mann sie angeschrien und mit dem Finger bedrängt.
Beleidigung auf dem Flur: Kiki schildert die Begegnung
Auf dem Gang vor dem Saal setzte sich die Auseinandersetzung fort. Dort fielen laut Kiki weitere arabische Wörter sowie der Begriff „Sharmuta“, was übersetzt Hure bedeutet. Sie betont, selbst sachlich geblieben zu sein, seinem starrenden Blick aber standgehalten zu haben:
„Und ich hab wirklich nur korrekt mit ihm geredet, aber der kommt halt nicht darauf klar, wenn Frauen ihm sagen, dass er besser nichts mehr sagen sollte.“
Auf die Beschimpfung vor der Saaltür entgegnete sie ihm demnach, es wundere sie nicht, dass man wegen seines Sohnes vor Gericht sitze, da der Apfel nicht weit vom Stamm falle. Von Yasins Vater oder der Verteidigung gibt es zu dem geschilderten Vorfall im Gerichtsgebäude bislang keine Stellungnahme.
Warum Kiki die vorsitzende Richterin wiedererkannte
Neben der Begegnung auf dem Flur beantwortet Kiki Fragen ihrer Zuschauer zur Vorsitzenden des Gerichts. Den Namen der Richterin nennt sie nicht, erzählt aber, sie aus einem früheren Prozess wiedererkannt zu haben. Damals verurteilte ein Schöffengericht einen Feuerwehrmann wegen Vergewaltigung zu elf Monaten auf Bewährung, wodurch ihm sein Beamtenstatus erhalten blieb. Kiki merkt an, dass sie diese Beobachtung ohne Wertung für das aktuelle Verfahren teilt:
„Heißt nicht, dass sie hier irgendwie was falsch macht oder sonst was. Aber ich habe sie natürlich wiedererkannt, weil ich konnte das nicht vergessen.“
Die Vorgeschichte
Verwendete Quellen
- instagram.com:Instagram-Story / @kikioderkarsten
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