Nach Angriff im Netz: Antonia Hemmer reicht erstmals Strafanzeige ein
Antonia Hemmer hat erstmals einen beleidigenden Kommentar aus den sozialen Medien bei der Polizei angezeigt. Der Angriff folgte auf ihre Schilderungen zu „Surviving Amazonas“ und der Ayahuasca-Zeremonie, deren Folgen sie bis heute belasten. Statt den Account nur zu blockieren, entschied sie sich diesmal für rechtliche Schritte.
Antonia schützt sich vor den TV-Bildern
Auslöser für die Reaktionen war Antonias ausführlicher Rückblick auf die Dreharbeiten im brasilianischen Regenwald. Besonders die Ayahuasca-Zeremonie hat sich bei ihr eingeprägt. Die ersten beiden Episoden sah sie noch, danach zog sie eine Grenze.
Ein Kommentar führt zur Strafanzeige
Unter Antonias Statement erschien anschließend eine lange Nachricht, in der ihr unter anderem Respektlosigkeit und Überheblichkeit vorgeworfen wurden. Außerdem wurde sie als „ekelhaft“ beschimpft und ins Reality-TV zurückverwiesen.
Dieses Mal beließ sie es nicht beim Blockieren. Antonia reichte über die Onlinewache eine Anzeige ein und zeigte in ihrer Story die Bestätigung der Polizei. Persönliche Daten und das Aktenzeichen machte sie dabei unkenntlich.
Antonia will Hass nicht länger hinnehmen
Bisher hatte Antonia beleidigende Profile meist gesperrt. Das reiche aus ihrer Sicht inzwischen nicht mehr aus, weil manche Menschen mit neuen Mailadressen weitere Accounts erstellten und erneut kommentierten. Sie formuliert ihre Grenze deshalb klar.
„Hass muss sich niemand im Netz gefallen lassen.“
Fast alle Nachrichten, die sie danach erreichten, unterstützten ihre Entscheidung. Ein Mann fragte jedoch, ob solche Fälle die Justiz unnötig beschäftigten. Antonia versteht den Einwand, hält strafbare Angriffe aber trotzdem für einen Fall, den Betroffene melden sollten.
„Und ich finde, man sollte sowas einfach ernst nehmen.“
Kritik ist für Antonia nicht das Problem
Antonia unterscheidet zwischen einer negativen Meinung über eine Fernsehsendung und dem gezielten Angriff auf einzelne Personen. Auch sie ärgere sich beim Zuschauen über Kandidatinnen und Kandidaten. Daraus entstehe für sie aber kein Recht, ihnen verletzende Nachrichten zu schicken.
Sie bringt diese Trennung auf eine einfache Formel.
„Wir müssen uns nicht alle lieb haben und wir müssen uns auch nicht alle toll finden.“
Die Anzeige wurde von der Onlinewache registriert. Antonia hofft zugleich, mit ihrem Schritt andere Betroffene zu ermutigen, digitale Beleidigungen nicht einfach hinzunehmen.
Die Vorgeschichte
Verwendete Quellen
- instagram.com:Instagram-Story / @antonia_hemmer
Transparenzhinweis: Dieser Text entstand mit Hilfe künstlicher Intelligenz und wurde redaktionell geprüft. Hinweise gern an admin@realitystar.de.











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