Nach „Surviving Amazonas": Antonia Hemmer spricht von Trauma und zieht Konsequenzenvor der Zeremonie

Antonia Hemmer will keine weiteren Folgen von „Surviving Amazonas“ ansehen. In einem ausführlichen Instagram-Video spricht sie über die Ayahuasca-Zeremonie, ihre anschließende Nacht abseits der Gruppe und die psychischen Folgen, die sie bis heute spüre.
Antonia schützt sich vor den TV-Bildern
Die ersten beiden Episoden hat Antonia gesehen, danach zog sie eine Grenze. Die Aufnahmen aus dem Amazonas brächten die Gefühle vom Dreh zurück und belasteten sie zu stark:
Ich hab die erste und zweite Folge geguckt, aber ich merke einfach, das holt emotional so viel in mir hoch, also es wühlt so viel in mir auf, ähm und ich hab bis heute so ein Trauma von getragen, dass ich aus Selbstschutz sage, okay, ich möchte es mir nicht weiter angucken.
Am 10. September hatte Antonia bereits von gesundheitlichen und mentalen Folgen des Drehs sowie einem Parasiten erzählt. Nun schildert sie ausführlicher, welche Situationen sie besonders verfolgen.
Die Ayahuasca-Zeremonie überfordert Antonia
Während der Zeremonie saß Antonia mit den anderen Teilnehmern, Angehörigen der Shanenawa und dem Kamerateam zusammen. Nach der Einnahme von Ayahuasca fühlte sie sich von der Umgebung zunehmend überfordert. Antonia beschreibt diesen Moment so.
Letztendlich hab ich dann relativ schnell gemerkt, nachdem wir das genommen haben, es wirkt bei mir nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte und irgendwie triggert mich hier gerade alles.
Weil sich die Zeremonie über mehrere Stunden erstreckte, wollte sie sich zurückziehen und hinlegen. Dass dies als schwerer Regelbruch gelten könnte, sei ihr vorher nicht erklärt worden. Ihre Absicht stellt sie klar:
Ich wollte nie auf irgendwelche Regeln scheißen oder mein Ding da durchziehen, sondern ich wollte einfach nur kurz meine Ruhe haben.
Die Nacht im Wald macht ihr Angst
Am folgenden Tag musste Antonia wählen: abreisen oder allein in einiger Entfernung zum Camp übernachten. Sie entschied sich für die Nacht im Amazonas, rund zweieinhalb Kilometer von der übrigen Gruppe entfernt und begleitet von einem bewaffneten Mann aus dem Dorf. Die Situation habe ihr große Angst gemacht.
Wir reden hier vom gefährlichsten Wald der Welt. Mit mir war dann einfach nur irgendein random Typ von dem Dorf.
Später kam Joey Kelly heimlich zu ihr und blieb bei ihr, weil ihm die Strafe zu weit ging. Vor allem der Konsum von Ayahuasca wirkt für Antonia bis heute nach. Deshalb warnt sie andere eindringlich davor.
Nehmt Ayahuasca niemals. Also wenn euch das irgendjemand andrehen will, macht es einfach nicht. Ähm ich hab bis heute irgendwie damit zu kämpfen und hab es nicht vertragen und keine Ahnung.
Antonia entschuldigt sich für ihre Wortwahl
Kritik an ihrem Verhalten weist Antonia nicht vollständig zurück. Sie versteht, dass manche Zuschauer ihre Reaktion als respektlos empfanden, und entschuldigt sich dafür. Zugleich beschreibt sie eine wachsende Überforderung nach mehreren schwierigen Tagen.
Ja, das mag sein, das dafür entschuldige ich mich auch, aber irgendwann war bei mir einfach nach den Tagen auch so, ey, ich hab keinen Bock mehr.
Auch die Behandlung von Tieren, darunter die Tötung eines Hahns, zählt Antonia zu ihren schlimmsten Erinnerungen. Am 17. September hatte Joyn die Tiertötung in „Surviving Amazonas“ gegen Kritik verteidigt. Während die Produktion die zehn Tage bei den Shanenawa als spirituelle und körperliche Reise präsentiert und auf ein medizinisches Team vor Ort verweist, beschreibt Antonia ihre Teilnahme als Erfahrung, die sie nicht noch einmal machen möchte.
Die Vorgeschichte
Verwendete Quellen
- instagram.com:Instagram / @antonia_hemmer
Transparenzhinweis: Dieser Text entstand mit Hilfe künstlicher Intelligenz und wurde redaktionell geprüft. Hinweise gern an admin@realitystar.de.









Diskussion 0