Antonia Hemmer bereut Amazonas-Dreh nach Krankheit und mentalen Folgen
Antonia Hemmer kämpft noch immer mit den Folgen ihrer Teilnahme an „Surviving Amazonas“. Sie reiste kurzfristig als Ersatzkandidatin und gesundheitlich angeschlagen zum Dreh – inzwischen spricht sie von einem Parasiten, anhaltenden mentalen Problemen und Zweifeln, ob sie die kommenden Folgen überhaupt ansehen kann.
Kurzfristig nachgerückt: Fünf Tage für die Vorbereitung
Antonia war zunächst lediglich als Reserve für das Format eingeplant. Erst fünf oder sechs Tage vor der Abreise informierte die Produktion sie darüber, dass ein anderer Kandidat abgesprungen sei. In ihrer Fragerunde schildert sie den überraschenden Wechsel so:
„Ich war eigentlich gar nicht vorgesehen für das Format. Ich war eigentlich nur Backup-Kandidatin und eigentlich passiert es in den seltensten Fällen, dass ein Backup-Kandidat mal nachrutscht. Also, ich bin ehrlich gesagt nicht davon ausgegangen, dass ich mitfliege.“
Am 13. August 2026 war Antonia bereits als Teil der achtköpfigen Besetzung von „Surviving Amazonas“ angekündigt worden. Hinter den Kulissen musste sie vor der Reise jedoch innerhalb weniger Tage zahlreiche ärztliche Untersuchungen und Impfungen absolvieren.
Krank vor dem Flug: Behandlung lief im Dschungel weiter
Nach den Impfungen bekam Antonia nach eigener Schilderung hohes Fieber und eine schwere Mandelentzündung. Noch am Abend vor dem Abflug suchte sie gemeinsam mit Leopold Krey die Frankfurter Uniklinik auf. Über ihren Zustand kurz vor der Reise berichtet sie:
„Ich kann kaum mehr schlucken. Ich kann nicht mehr. Ich bin so tot. Ich habe Fieber, ich habe Halsschmerzen, ich muss mich abchecken lassen.“
Die Ärztinnen diagnostizierten eine Mandelentzündung und verschrieben ihr ein Antibiotikum, erlaubten die Reise aber dennoch. Antonia nahm das Medikament auch während der ersten sieben oder acht Tage im Amazonas ein und bekam zusätzlich einen starken Sonnenbrand.
Rituale unter Belastung: Antonia würde nicht zurückkehren
Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit und ihre weiterhin angeschlagene Gesundheit machten Antonia während der Dreharbeiten zu schaffen. Hinzu kamen Anwendungen wie Rapé, Kambo und Ayahuasca, die sie parallel zur Antibiotika-Behandlung erlebte. Rückblickend zieht sie deshalb eine klare Grenze:
„Ich sag euch ehrlich, ich wüsste nicht jetzt im Nachhinein, ob ich es noch mal machen würde. Nee, ich würde es wahrscheinlich nicht noch mal machen. Ähm in Zusammenhang mit so einer Mandelentzündung und Antibiotikum.“
Auch einen Parasiten brachte Antonia mit dem Aufenthalt in Verbindung. Ob Mückenstiche, das Waschen im Fluss, die hygienischen Bedingungen, Brandwunden durch Kambo oder der Kontakt mit Wasser beim Fischen die Ursache waren, kann sie nicht bestimmen:
„Ich weiß es nicht. Ich habe keine Ahnung, vielleicht durch die Kambo Brandnarben, dass da sich irgendwas infiziert hat dadurch oder in dem See, wo wir immer baden waren oder bzw. baden, wir haben uns dort gewaschen.“
Mentale Folgen bis heute: Weitere Episoden machen Angst
Ihre frühere Spinnenphobie rückte vor Ort überraschend in den Hintergrund. Selbst Vogelspinnen erschienen Antonia weniger bedrohlich als die übrigen körperlichen und psychischen Belastungen. Besonders die nächsten beiden Folgen könnten Erinnerungen auslösen, mit denen sie weiterhin ringt:
„Doch. Also, was da jetzt noch alles kommt, ich meine, es beschäftigt mich auch bis heute. Ich habe bis heute irgendwie mentale Probleme dadurch oder seitdem habe ich das Gefühl, ich laufe auch nicht mehr so ganz rund, wenn ihr versteht, was ich meine.“
Antonia lässt deshalb offen, ob sie die kommenden Episoden vollständig verfolgen wird. Erst nach deren Ausstrahlung möchte sie genauer erklären, was beim Dreh geschah und weshalb sie ihre Erfahrung inzwischen ausdrücklich als Trauma bezeichnet.
Die Vorgeschichte
Verwendete Quellen
- instagram.com:Instagram-Story / @antonia_hemmer
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