Natascha Ochsenknecht verteidigt ihren Sohn Jimi Blue: „Er räumt gerade auf“

Natascha Ochsenknecht verteidigt ihren Sohn Jimi Blue: „Er räumt gerade auf“
Instagram / @jochenbendel

Natascha Ochsenknecht nimmt ihren Sohn Jimi Blue Ochsenknecht trotz dessen anhaltender juristischer und finanzieller Probleme in Schutz. Im Gespräch mit Moderator Jochen Bendel äußert sie sich zu den Schlagzeilen, macht gleichzeitig aber auch deutlich, dass sie ihn intern zur Rede gestellt hat.

Natascha sieht Jimi Blue beim Aufarbeiten

Im Rahmen von „Promi Big Brother – Die Late Night Show“ betonte Natascha Ochsenknecht, dass ihr Sohn kein schlechter Mensch sei, sondern sich derzeit in einer Phase des Umbruchs befinde. Zu den aktuellen Medienberichten widersprach sie Teilen der Berichterstattung:

„Er ist kein verkehrter Mensch, wirklich nicht, aber er muss... er räumt gerade auf. Aber da kommen natürlich Sachen und ich kann nur sagen, es stimmt nicht alles, was da steht.“

Auf Jochens Bemerkung, dass beim Abarbeiten alter Versäumnisse oft noch weitere Probleme zum Vorschein kommen, erklärte sie, dass es sich um Altlasten handle. Aus Angst oder Geldnot steckten manche Menschen den Kopf in den Sand und ließen Post ungeöffnet – eine Erfahrung, die auch sie selbst kenne:

„Es gibt Menschen, die tun irgendwann mal den Kopf in den Sand stecken, weil’s denen scheiße geht. [...] Ja, wenn du ein paar Jahre neben der Spur warst, musst du aufräumen und das dauert halt ein bisschen.“

Klare Worte hinter den Kulissen

Auch wenn Natascha Ochsenknecht in der Öffentlichkeit hinter Jimi Blue steht, stellt sie auf Nachfrage klar, dass es intern durchaus ernste Worte gab. Auf die Frage, ob sie ihn angesichts der Vorkommnisse zurechtgewiesen habe, reagierte sie bestimmt:

„Entschuldigung mal, was erwartest du von mir? Natürlich. Also, ja.“

Zwei Verfahren beschäftigen Jimi Blue

Die Hintergründe für den Aufräumprozess sind zwei jüngste juristische Vorgänge:

  • Urteil in Innsbruck: Am 1. Oktober 2026 verurteilte das Landesgericht Innsbruck Jimi Blue wegen schweren Betrugs zu einer Geldstrafe von 34.500 Euro. Anlass war eine nicht bezahlte Hotelrechnung aus Tirol aus dem Jahr 2021. Seine Verteidigung legte am 7. Oktober Berufung ein, bestritt einen Betrugsvorsatz und erklärte, dass ausreichend Geld vorhanden gewesen sei.
  • Haftbefehl in Hannover: Am 8. Oktober 2026 bestätigte das Amtsgericht Hannover einen zivilrechtlichen Vollstreckungshaftbefehl gegen Jimi Blue. Grund war ein versäumter Gerichtstermin zur Vermögensauskunft wegen einer offenen Zahnarztrechnung von rund 7.000 Euro. Dieser Haftbefehl dient der Erzwingung der Auskunft und stellt keine strafrechtliche Verurteilung dar.

Die Vorgeschichte

Verwendete Quellen

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