Vor geplanten „Gen Z“-Demonstrationen: Natascha Ochsenknecht appelliert an Jugendliche und Eltern
Natascha Ochsenknecht hat sich aus Zürich mit einem Video auf Instagram gemeldet, nachdem ihr besorgte Follower wegen angekündigter Demonstrationen geschrieben hatten. Anlass sind die für den 31. Oktober in 34 deutschen Städten geplanten Proteste unter dem Motto „Gen Z regelt“, für die allein in Berlin 1.500 Polizisten eingeplant sind. Während die Bewegung für niedrigere Lebenshaltungskosten, mehr Geld in der Bildung und gegen die Wehrpflicht auf die Straße geht, blickt Natascha mit Sorge auf mögliche Ausschreitungen am Rande der Kundgebungen.
Sorge um Angestellte und verbarrikadierte Läden
Vor ihrer Rückkehr nach Berlin beobachtet die dreifache Mutter, wie Geschäfte vorsorglich ihre Schaufenster mit Holzplatten vernageln und sogar vor einer Erstürmung des Kaufhauses KaDeWe gewarnt wird. Freie Meinungsäußerung hält sie grundsätzlich für richtig, zieht aber eine Grenze, sobald sich Randalierer und Plünderer unter die Demonstranten mischen:
Ich bin immer dafür, dass man klar seine Meinung sagt, freie Meinungsäußerung, aber es gibt für mich tatsächlich Grenzen, nämlich wenn das mit Demonstrationen, die vielleicht für eine gute Sache sein sollen, die ich absolut in Ordnung finde, sich Menschen darunter mischen, die auf Randale, auf Plündern, auf Vandalismus aus sind und natürlich auch auf Gewalt.
Besonders denkt Natascha dabei an kleinere Familienbetriebe, junge Gründungen und die normalen Angestellten großer Handelsketten, die auf ihren Job angewiesen sind. Das Geld für ständige Schutzverkleidungen und Polizeieinsätze wäre an anderer Stelle viel sinnvoller aufgehoben.
Natascha Ochsenknecht nimmt Eltern in die Pflicht
Da auf den Bildern solcher Aufzüge viele junge Gesichter zu sehen sind, wendet sich die 62-Jährige direkt an die Familien. Sie warnt davor, aus bloßer Zerstörungslust fremdes Eigentum anzugreifen, und verweist auf die drohenden Strafen für die Täter. Statt nur vor dem Smartphone zu sitzen, sollten Eltern und Jugendliche wieder mehr miteinander sprechen.
Und ich will einfach nur mal sagen, achtet aufeinander, passt auf euch auf, überlegt euch gut, was ihr macht. Das Ganze ist kriminell und wenn ihr zerstören wollt, zerstört ihr euch auch selber, denn wenn ihr erwischt werdet, gibt es richtig heftige Strafen und das würde ich mir überlegen.
Verwendete Quellen
- instagram.com:Instagram / @nataschaochsenknecht
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