Erik Seidl prägt als Comedian und Content-Creator unter dem Namen "Satansbratan" den digitalen Alltag zwischen Wiener Schmäh und Balkan-Kultur. Aufgewachsen im zehnten Bezirk und mit einer Lehre im Schalungs- und Tiefbau in der Tasche, begann Erik Seidl während seiner Zeit beim Bundesheer aus Langeweile mit dem Dreh satirischer Sketche. Heute erreichen seine Videos auf TikTok und Instagram ein Millionenpublikum, während er mit Vorträgen an Schulen vor Mobbing warnt und sich für Ausbildungsberufe starkmacht.
Vom Überraschungssieg zum Eklat
Seinen Durchbruch im Fernsehen feierte Erik Seidl beim Sieg in der österreichischen Show "Forsthaus Rampensau", gefolgt von einer freiwilligen Abreise bei "Match in Paradise". Das dort geprägte Motto "Ich suche Feuer. Wenn es das nicht gibt, bringt's nichts" unterstreicht seinen direkten Charakter. Bei "Promi Big Brother" kämpfte sich Erik Seidl bis ins Finale vor und belegte den fünften Platz. In der "Villa der Versuchung" sorgte Erik Seidl für einen handfesten Eklat, als er das gesamte Preisgeld von 10.000 Euro für seine Mutter beanspruchte und daraufhin von seinen Mitstreitern aus der Show gewählt wurde.
Ausverkaufte Bühnen und ernste Töne
Neben der Arbeit für das Fernsehen und das Internet füllt Erik Seidl mittlerweile auch reale Hallen mit ausverkauften Live-Comedy-Shows in Wien. Hinter der lauten Persona auf dem Bildschirm zeigt sich Erik Seidl als feinfühliger und nachdenklicher Mensch, der seine Bekanntheit auch für persönliche Appelle und den Schutz seiner Familie nutzt. Als sein Vater in Wien schwer verletzt wurde, wandte sich Erik Seidl mit einem dringenden Aufruf an seine Community und machte diesen Vorfall zum wichtigsten Thema seiner gesamten Laufbahn.