Claude-Oliver Rudolph steht als kantiger Charakterkopf für markante Schurkenrollen im deutschen Film und Fernsehen, die ihn vom James-Bond-Bösewicht bis zum Theatermacher führten. Schon mit 15 Jahren drehte Claude-Oliver Rudolph erste Schmalfilme, wurde von Werner Schroeter entdeckt und arbeitete unter Regisseuren wie Peter Zadek und Rainer Werner Fassbinder. Nach dem Abitur in Bochum studierte er Philosophie, Psychologie und Regie, absolvierte ein Volontariat bei Jiří Menzel und lehrte an der Westfälischen Schauspielschule.
Vom Regietalent zum Leinwandbösewicht
Der Durchbruch gelang Claude-Oliver Rudolph in der Fernsehserie "Rote Erde" und dem Kinoklassiker "Das Boot". Internationale Bekanntheit sicherte ihm die Rolle des Colonel Akakievich im James-Bond-Film "Die Welt ist nicht genug" sowie der Auftritt als "Chinesen-Fiete" in "Der König von St. Pauli". Neben der Schauspielerei betätigte sich Claude-Oliver Rudolph als Autor des Buches "Mein Powerprogramm für echte Männer" und synchronisierte Mickey Rourke in "The Wrestler – Ruhm, Liebe, Schmerz". Von 2016 bis 2019 moderierte Claude-Oliver Rudolph die Sendung "Clash" für den Sender RT Deutsch, bevor er das Format wegen mangelnder Professionalität wieder verließ.
Der Weg in das Reality-Fernsehen
In späteren Jahren erweiterte Claude-Oliver Rudolph sein Repertoire um Formate wie die RTL-Show "Die Verräter – Vertraue Niemandem!". Dort traf Claude-Oliver Rudolph im September auf 16 Prominente im Kampf um einen Silberschatz von bis zu 50.000 Euro. Als bestätigter Teilnehmer zog Claude-Oliver Rudolph im Februar in die Sat.1-Sendung "Promis unter Palmen" ein und betrat die Villa als selbsternannter "Platzhirsch" mit klaren Kanten.
Aktuelle Projekte als Theaterleiter
Als Direktor verantwortet Claude-Oliver Rudolph seit 2022 das Theater "Jules Verne Experience" mit der 3D-Full-Dome-Show "20.000 Meilen unter dem Meer" im Planetarium Hamburg und im Planetarium Bochum. Zudem sicherte sich Claude-Oliver Rudolph die Rechte an der Biografie von Hans Albers, um ein Film- und Musicalprojekt namens "Hans Albers – der blonde Rebell" zu verwirklichen. Nach einer Tätigkeit als Intendant der Theaterfestspiele Braunfels folgte ein öffentlicher Bruch, der zu einer Entlassung aufgrund unüberbrückbarer Differenzen führte.