Nach Urteil gegen Yasin Mohamed: RTL+ entfernt sämtliche Inhalte mit ihm

Nach dem Urteil im Vergewaltigungsprozess gegen Yasin Mohamed zieht RTL Konsequenzen: Eine weitere Zusammenarbeit mit dem Realitystar ist nicht vorgesehen. Zudem stehen nach Angaben des Streamingdienstes sämtliche Inhalte mit ihm auf RTL+ nicht mehr zur Verfügung. Das geht aus einem Statement hervor, das der offizielle RTL+-Account auf Instagram veröffentlicht hat.
Damit betrifft die Entscheidung sowohl mögliche neue Projekte als auch das bisherige Streamingangebot. In dem Kommentar erklärt RTL+: „Das Urteil des Amtsgerichts München nehmen wir sehr ernst. Sexualisierte Gewalt und die Missachtung persönlicher Grenzen sind mit unseren Werten nicht vereinbar.“
RTL+ verweist auf Verantwortung gegenüber Teilnehmenden und Zuschauern
In seiner Stellungnahme betont der Streamingdienst außerdem die Verantwortung gegenüber den Menschen vor und hinter den Bildschirmen: „Wir wissen um unsere Verantwortung gegenüber unseren Teilnehmenden sowie unseren Zuschauern. Vor diesem Hintergrund ist eine weitere Zusammenarbeit mit Yasin Mohamed nicht vorgesehen.“
Anschließend nennt RTL+ eine weitere konkrete Konsequenz: „Des Weiteren stehen sämtliche Inhalte mit Yasin auf RTL+ nicht mehr zur Verfügung.“
Yasin Mohamed war in den vergangenen Jahren in zahlreichen Realityformaten zu sehen. Bekannt wurde er unter anderem durch „Temptation Island“, später folgten Auftritte bei „Ex on the Beach“, „Kampf der Realitystars“ und „Love Island VIP“.
Urteil ist noch nicht rechtskräftig – Yasin kündigt Berufung an
Hintergrund der Entscheidung ist das Urteil des Amtsgerichts München vom 4. November 2026. Das Gericht verurteilte Mohamed wegen Vergewaltigung zu einem Jahr und acht Monaten Haft auf Bewährung. Es sah es als erwiesen an, dass er seine damalige „Love Island VIP“-Mitkandidatin Sophie Imelmann im Sommer 2024 nach den Dreharbeiten in einem Hotel in Griechenland vergewaltigt hatte. Mohamed bestreitet die Vorwürfe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Der Realitystar kündigte inzwischen auf Instagram an, gegen die Entscheidung vorzugehen. Er wolle Berufung einlegen und weiterhin für seine Unschuld kämpfen. RTL hat seine Konsequenzen damit bereits vor einem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens öffentlich gemacht.
Verwendete Quellen
- instagram.com:Instagram / @rtlplus
Transparenzhinweis: Dieser Text entstand mit Hilfe künstlicher Intelligenz und wurde redaktionell geprüft. Hinweise gern an admin@realitystar.de.






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