Marlene Lufen prägt seit Jahrzehnten das deutsche Fernsehen als Journalistin und Moderatorin, die sich sowohl im Studio als auch bei gesellschaftskritischen Themen klar positioniert. Als gebürtige Berlinerin legte sie nach einer Jugend als Leistungsschwimmerin und einem Studium der Publizistik und Spanisch den Grundstein für ihre Medienkarriere. Ein gewonnener ARD-Journalistenwettbewerb führte sie zu den Olympischen Spielen in Atlanta, ehe sie Praktika und Stationen beim US-Sender ABC in San Francisco und dem Magazin "SAT.1-Akte" absolvierten.
Vom Handwerk vor die Kamera
Ihr Durchbruch gelang Marlene Lufen mit dem Start der Moderation beim "Sat.1-Frühstücksfernsehen", dem sie bis heute treu geblieben ist. Neben ihrer langjährigen Präsenz am frühen Morgen erweiterte Marlene Lufen ihr Repertoire um Regionalprogramme für den WDR sowie Dokumentationen wie "Vergewaltigt - warum so viele Frauen schweigen". Dabei scheut Marlene Lufen auch die direkte Konfrontation im Studio nicht und fragte einen Studiogast im "Sat.1-Frühstücksfernsehen" öffentlich:
"ob er dazu stehe, ein Arschloch zu sein"
Der Weg durch die Formate
Neben den Nachrichtensendungen übernahm Marlene Lufen große Unterhaltungsformate und moderiert seit Jahren gemeinsam mit Jochen Schropp die Reality-Show "Promi Big Brother". Auch vor der Kamera zeigte sie Einsatz und nahm als Kandidatin an der Backshow "Das große Promibacken" teil. Ihre Haltung in gesellschaftlichen Debatten brachte Marlene Lufen dabei nicht nur Zustimmung ein, sondern im Jahr bei "Promi Big Brother" auch einen Shitstorm nach der Verteidigung eines Kritikers.
Was heute läuft
Heute führt Marlene Lufen ihre Arbeit vor der Kamera beim "Sat.1-Frühstücksfernsehen" fort und betreibt zudem den Podcast "M wie Marlene – Wie gelingt das Leben?". Als Autorin veröffentlichte Marlene Lufen das Buch "Die im Dunkeln sieht man nicht: Warum missbrauchte Frauen schweigen" und setzt sich seit Jahren öffentlich gegen Gewalt an Frauen sowie als Patin für inklusive Sportgruppen ein.