Eric Sindermann steht für den radikalen Wandel vom gescheiterten Profisportler und spielsüchtigen Handwerker zum lautnehmenden Reality-Star und selbst ernannten Modeschöpfer. Aus einer DDR-Funktionärsfamilie stammend, prägten zunächst sportliche Disziplin und disziplinarische Abstürze im Handball seine Jugend. Nach dem Ende der Sportlerlaufbahn erfand sich Eric Sindermann neu und gründete das Modelabel "Dr. Sindsen", inspiriert von der Berliner Clubszene im Berghain.
Vom Handballfeld in die Fernsehstudios
Nach jahrelangem Kämpfen um Produktionen gelang Eric Sindermann der Sprung ins Fernsehen und markierte in Sendungen wie "Ex on the Beach" und "Promi Big Brother" den Beginn einer polarisierenden TV-Präsenz. Der Weg durch die Formate war von emotionalen Abstürzen, Tränen über verfehlte Intelligenz-Rankings und handfesten Konflikten geprägt, wie im "Das Sommerhaus der Stars - Kampf der Promipaare" oder bei "Das große Promi-Büßen". Zwischenzeitlich feierte Eric Sindermann sportliche Erfolge im Ring, als er bei "Fame Fighting" seinen Gegner nach nur wenigen Sekunden durch Blitz-K.o. bezwang, und schied bei Formaten wie "The 50" nach kurzen Auftritten und darauffolgenden Shitstorms direkt als Erster aus.
Modekönig und Reality-Dauergast
Neben den Fernsehauftritten treibt Eric Sindermann seine Karriere als Modedesigner voran und plant, "Dr. Sindsen" bis zu einem bestimmten Jahr zu einer Weltmarke zu machen. Die Marke erweiterte sich um Kollektionen unter der Schirmherrschaft von Harald Glööckler sowie Entwürfe für bekannte Persönlichkeiten, während die Teilnahme an Formaten wie "Good Luck Guys" und "B:REAL – Echte Promis, echtes Leben" die Präsenz in der Medienlandschaft aufrechterhält.