Telefonmitschnitt steht im Verfahren gegen Yasin Mohamed im Fokus

Im Prozess gegen Yasin Mohamed wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung ist ein heimlich aufgenommenes Telefonat zu einem wichtigen Thema geworden. Wie „Bild“ berichtet, soll Sophie Imelmann nach den Dreharbeiten zu „Love Island V.I.P.“ ein Gruppengespräch mit Yasin, einer Verantwortlichen der Produktion und einem für die Show zuständigen Psychologen aufgezeichnet haben.
Vor Gericht wurde nun die Verschriftlichung dieses Mitschnitts verlesen. Darin schilderte Yasin seine Sicht auf die gemeinsame Nacht. Demnach hätten beide nackt im Bett gelegen und zunächst einvernehmlich Zärtlichkeiten ausgetauscht. Yasin soll in dem Gespräch zu Sophie gesagt haben: „Du fandest das auch geil.“
Sophie widersprach offenbar Teilen seiner Darstellung und entgegnete laut dem verlesenen Mitschnitt: „Du stellst es so dar, als hätte ich das (...) dauerhaft gemacht. Das war nur kurz.“ Yasin habe außerdem erklärt: „Man muss das im Detail klären.“ Die Verteidigung beruft sich auf das Gespräch und vertritt die Auffassung, dass die Annäherungen zwischen beiden einvernehmlich gewesen seien.
Auch eine Polizeibeamtin, die Sophies Anzeige aufgenommen hatte, sagte im Prozess aus. Dabei schilderte sie laut „Bild“ auch, was Sophie ihr über die Dreharbeiten erzählt habe: „Sie fand ihn nie richtig gut, wurde von der Produktion unter Druck gesetzt, sich darauf einzulassen.“
Die Staatsanwaltschaft wirft Yasin dagegen vor, Sophies mehrfach geäußerten Wunsch, keinen Geschlechtsverkehr zu wollen, missachtet zu haben. Yasin bestreitet die Vorwürfe. Sophie hatte im Dezember 2024 Anzeige erstattet. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.
Die Vorgeschichte
Verwendete Quellen
- m.bild.de:bild.de
Transparenzhinweis: Dieser Text entstand mit Hilfe künstlicher Intelligenz und wurde redaktionell geprüft. Hinweise gern an admin@realitystar.de.









Diskussion 0