Nach geplatztem „Fame Fighting“-Duell: Fabio Knez rechnet mit Max Bornmann und Eugen Lopez ab
Nach dem vierten „Fame Fighting“-Event am vergangenen Samstag (17. Oktober) meldet sich Fabio Knez (33) auf Instagram zu Wort. In einem ausführlichen Video-Statement schildert der ehemalige „Dschungelcamp“-Kandidat seine Sicht auf den kurzfristig geplatzten Boxkampf gegen Max Bornmann (30). Dabei weist Fabio die Vorwürfe, er habe sich unsportlich oder respektlos verhalten, entschieden zurück. Stattdessen erhebt er schwere Vorwürfe gegen seinen geplanten Kontrahenten sowie Veranstalter Eugen Lopez (33): Beide hätten ihr Wort gebrochen.
Bereits wenige Tage vor dem Event in der Essener Grugahalle war das Duell der beiden Reality-Stars, die 2023 schon in der Datingshow „Make Love, Fake Love“ um das Herz von Yeliz Koc (32) konkurrierten, abgesagt worden. Nachdem Max öffentlich gemacht hatte, dass Fabio das vertraglich vereinbarte Gewichtslimit massiv überschreitet, sprang am 15. Oktober kurzfristig Daymian Weiß als Ersatzgegner ein.
Streit um die 92-Kilo-Grenze und eine saftige Vertragsstrafe
Laut Fabio nahm das Chaos seinen Lauf, als ihm der schriftliche Vertrag vorlag. Während in den mündlichen Vorverhandlungen nie die Rede von einer strengen Gewichtsgrenze gewesen sei – zumal er schon zu diesem Zeitpunkt weit über 100 Kilogramm auf die Waage brachte –, sei im Kontrakt plötzlich ein Limit von 92 Kilogramm verankert gewesen. Ein Gewicht, das Fabio nach eigener Aussage zuletzt „bei seiner Einschulung“ gehabt habe.
Um das Kommunikationsproblem zu klären, habe er sofort den Veranstalter und seinen Gegner kontaktiert. Da Max zu diesem Zeitpunkt selbst noch rund 95 bis 96 Kilogramm wog, schlug Fabio vor, auf das krasse Abkochen zu verzichten und das Duell stattdessen regulär im Schwer- beziehungsweise Superschwergewicht auszutragen. Obwohl Max zunächst mit „Vertrag ist Vertrag“ blockte, habe man sich schließlich gemeinsam mit Eugen Lopez auf einen Kompromiss geeinigt: Fabio kommt Max beim Gewicht so weit wie möglich entgegen und tritt 30 Prozent seiner fünfstelligen Gage als Vertragsstrafe ab – im Gegenzug findet der Kampf definitiv statt.
Im Vertrauen auf diese feste Zusage aller Beteiligten sei Fabio in Vorkasse gegangen, habe sein professionelles Training aus eigener Tasche bezahlt und das Event fleißig promotet. Dass ein Boxkampf bei einer zu großen Gewichtsdifferenz aus regulatorischen Gründen am Ende gar nicht freigegeben werden kann, habe er als Box-Neuling nicht gewusst:
„Also, ich werde jetzt quasi so hingestellt – unsportlich, ja, respektlos oder sonst irgendetwas, was man mir vorwirft. Aber mir wurde der Kampf die ganze Zeit zugesagt, mit dieser Vertragsstrafe eben, ja.“
Max, unter anderem bekannt aus „Prominent getrennt“ und „Beauty & The Nerd“, hatte die Situation im Vorfeld ganz anders dargestellt. Er habe sich für den Fight von 107 auf rund 94 Kilogramm heruntergehungert, während Fabio erst einen Monat vor dem Event einräumte, noch 105 Kilogramm zu wiegen. Endgültig geplatzt sei ihm der Kragen jedoch bei der Pressekonferenz im Oktober: Als Fabio dort auf die Frage nach seinem aktuellen Gewicht nur lachte und erklärte, sogar noch schwerer geworden zu sein, fühlte sich Max „verarscht“ und sagte das Duell bei Eugen Lopez ab.
Vorwurf der Manipulation: Hatte Max Angst und wollte Eugen Geld sparen?
Für Fabio steht fest, dass sein Ausfall am Ende sowohl seinem Kontrahenten als auch dem Veranstalter extrem gelegen kam. Er unterstellt Max, schlichtweg Angst vor ihm gehabt zu haben. Gleichzeitig habe sich Eugen Lopez durch den Wechsel eine Menge Geld gespart, da Ersatzkämpfer Daymian Weiß eine deutlich geringere Gage erhalten habe als er selbst.
Darüber hinaus kritisiert der 33-Jährige die Planung der Organisation scharf: Da sowohl Max (mit 107 Kilo Startgewicht) als auch er selbst (mit rund 105 Kilo) von Beginn an über der 100-Kilo-Marke lagen, sei das angesetzte Limit von 92 Kilogramm völlig sinnlos gewesen. Mit seiner jahrelangen Erfahrung hätte Eugen von vornherein eine offene Gewichtsklasse ansetzen oder ein anderes Pairing wählen müssen, anstatt ihm Dinge zu versprechen, die regeltechnisch gar nicht umsetzbar sind.
Beim Kampfabend am 17. Oktober konnte Max Bornmann seinen kurzfristig eingesprungenen Gegner Daymian Weiß schließlich in der zweiten Runde zweimal zu Boden schicken und siegte durch technischen Knock-out. Nach dem Kampf stichelte Max noch im Ring: „Wir wussten, dass es schwerer wird als gegen Fabio.“ Dieser lässt das nicht auf sich sitzen und hat für die Leistung seines eigentlichen Gegners nur Spott übrig:
„Am Ende gehe ich sozusagen leer aus, ja. Er bekommt den Kampf, er hat natürlich sehr schlecht performt, hat man gesehen. Gegen mich wäre er in der ersten Runde Knock-out gegangen, ganz klar.“
Das ganze Drama empfindet Fabio rückblickend als „einfach nur peinlich“ und zeigt sich schwer enttäuscht darüber, dass weder Max noch Veranstalter Eugen Lopez zu ihrem Wort gestanden hätten.
Quellen: Instagram / @fabioknez, bild.de, promiflash.de, swp.de
Die Vorgeschichte
Verwendete Quellen
- instagram.com:Instagram / @fabioknez
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