Marla Slengard bezieht Stellung zu „Love Island VIP“: Entschuldigung, Kritik am Schnitt und angekündigtes TV-Aus

Nach den aktuellen Ereignissen rund um „Love Island VIP“ hat sich Kandidatin Marla Slengard in einer ausführlichen Fragerunde zu ihrem Verhalten in der Show, den Reaktionen im Netz und der Darstellung durch die Produktion geäußert. Dabei zeigt sie sich selbstkritisch, wehrt sich jedoch entschieden gegen Mobbing-Vorwürfe und zieht für ihre eigene Reality-TV-Zukunft eine drastische Konsequenz.
Reue und Entschuldigung für unüberlegte Wortwahl
Rückblickend gibt Marla offen zu, dass ihr Verhalten und ihre Wortwahl gegenüber anderen Kandidatinnen in einer hitzigen Situation falsch waren. Sie erklärt, in Rage gewesen zu sein und als impulsiver Mensch manchmal erst zu handeln, bevor sie nachdenkt: „Meine Wortwahl war auf jeden Fall nicht richtig. Ich hab’s ausgesprochen und mir den Mund zugehalten, weil ich zu schnell gelabert hab.“
Der betreffende Streit habe vor Ort etwa eine halbe bis ganze Stunde gedauert, sei aber noch in der Villa geklärt worden, sodass sich am nächsten Tag beim Spiel wieder alle gegenseitig angefeuert hätten. Zudem betont die Reality-TV-Teilnehmerin, dass sie bereits vor der Veröffentlichung jeglicher Statements im Netz das Gespräch gesucht habe. Am Mittwochmorgen habe sie sich noch einmal persönlich bei Greta und Celina für die Wortwahl und die Umstände entschuldigt. Während Celina sehr nett reagiert habe, sei von Greta bislang noch keine Antwort gekommen.
Klare Kante gegen Mobbing-Vorwürfe und Hass im Netz
Trotz ihrer Einsicht wehrt sich Marla deutlich gegen den Vorwurf, eine Mobberin zu sein, und kritisiert die Doppelmoral vieler Zuschauer in den sozialen Medien: „Ich bin keine Mobberin. Und all diese Beleidigungen und dieser Hass im Netz gerade, also sorry, aber wenn ihr mir Mobbing vorwerft, könnt ihr nicht Cybermobbing aktiv betreiben.“
Sie räumt ein, dass durch ihr sogenanntes „Resting Bitch Face“ in manchen Momenten ein falscher Eindruck entstehen könne, obwohl sie eigentlich glücklich sei. Dennoch seien weder sie noch ihre Show-Freundin Henna gemeine Menschen oder „Mean Girls“. Sie appelliert an die Zuschauer, vor dem Verfassen von Hasskommentaren über das eigene Verhalten nachzudenken und insgesamt netter zueinander zu sein.
Vorwurf der Manipulation: „Viele Dinge sind leider faktisch falsch“
Einen großen Teil der Kritik richtet Marla an den Schnitt der Sendung. Für sie und Henna habe sich die Zeit in der Villa eigentlich wie ein schöner, schwereloser Urlaub angefühlt, in dem viel im Pool herumgealbert und gelacht wurde – wovon in den ausgestrahlten Folgen jedoch kaum etwas zu sehen sei. Stattdessen seien Szenen aus dem Zusammenhang gerissen und in falscher Reihenfolge montiert worden.
Als konkretes Beispiel nennt sie eine Szene, in der Greta in der Lounge-Ecke stolpert und direkt danach gezeigt wird, wie Marla und Tim lachen. Marla erklärt dazu, dass sie mit dem Rücken zu Greta in Richtung Küche saßen und die Situation gar nicht gesehen hätten. Auch der Eindruck, sie und Henna hätten eine weinende Greta ausgelacht, sei verfälscht worden. Man habe erst aus der Nähe gesehen, dass Greta weint, woraufhin Marla noch angemerkt habe, dass ein Gespräch gerade nicht passe. Das anschließende Herumalbern mit Henna sei im Schnitt jedoch so platziert worden, als würden sie sich über Gretas Tränen lustig machen.
Unverständnis über Beinahe-Exit in Folge 11 und entspannte „Jeans Night“
Auch zu der brenzligen Entscheidung in Folge 11 und der Wahl ihrer Mitkandidaten bezog Marla Stellung. Sie habe die Nominierung als sehr unfair empfunden, da es bei der Frage sinngemäß darum ging, wer sich keine Mühe gebe oder noch keinen richtigen Partner gefunden habe. Da sie selbst zu diesem Zeitpunkt zwei Männer hatte, die ihr gut gefielen – insbesondere Tim, den sie sehr toll fand –, sah sie sich keineswegs als typischen Single in der Villa. Sie hätte es logischer gefunden, jemanden zu wählen, der noch gar keine Verbindung aufgebaut hatte, anstatt bestehende Paare und Freundschaften auseinanderzureißen. Hätte sie in Folge 11 tatsächlich gehen müssen, wäre sie nach eigener Aussage extrem traurig gewesen und hätte geweint – umso dankbarer sei sie gewesen, noch bleiben zu dürfen, in der Hoffnung, dass die Zuschauer sie in den kommenden Folgen noch von einer netteren Seite sehen.
Drastische Konsequenz nach „Are You The One?“ und „Love Island VIP“: Rückzug aus dem Reality-TV
Besonders überraschend ist für Marla der direkte Vergleich zu ihrer Teilnahme bei „Are You The One?“ (AYTO), wo sie von den Zuschauern deutlich sympathischer wahrgenommen wurde. Dort sei sie bereits nach einer Woche als erstes Match ausgeschieden, weil sie sich zurückgehalten und „nicht performt“ habe – und bekam dennoch unerwartet viel positive Sendezeit. Bei „Love Island VIP“ hingegen habe sie mit einer harmonischen Ausstrahlung gerechnet, wurde durch den Schnitt nun aber völlig anders dargestellt.
Diese Unberechenbarkeit und die Reaktionen im Netz führen bei ihr nun zu einem endgültigen Entschluss: „Es ist wirklich unvorhersehbar und deswegen mache ich nie wieder ein TV-Format, Leute. Nie wieder, glaube ich. Weil diese Ausstrahlung ist so emotional psychisch belastend, dieser Hass im Internet und dieses ganze Warten, dass es vorbei ist, ist furchtbar. Das war’s für mich.“
Die Vorgeschichte
Verwendete Quellen
- instagram.com:Instagram / @marla_slengard
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