Nach Unterstützung für Yasin Mohamed: Lawa Baban berichtet von Todeswünschen
Lawa Baban stellt sich in der öffentlichen Auseinandersetzung zwischen Yasin Mohamed und Sophie Imelmann auf Yasins Seite. Dafür erhält sie nach eigenen Angaben massive Anfeindungen bis hin zu Todeswünschen. In mehreren Instagram-Storys verteidigt Lawa ihr Recht auf eine eigene Einschätzung, betont aber zugleich, dass im laufenden Strafverfahren noch kein Urteil gefallen ist.
TikTok-Gegenwind: Lawa Baban verteidigt ihre Position
Auslöser der Angriffe war ein TikTok-Video, in dem Lawa Informationen zu dem Fall einordnete und ihre persönliche Sicht schilderte. Nutzer warfen ihr anschließend unter anderem vor, Sophie Gefühle abzusprechen, Yasin aus Freundschaft zu schützen und sich gegen Frauen zu stellen. Lawa bestreitet sowohl eine Freundschaft mit Yasin als auch die Behauptung, sie habe ihre Einschätzung als erwiesene Wahrheit dargestellt.
Zu ihrem Umgang mit gegensätzlichen Positionen erklärt Lawa:
Ich habe in meinem Video auf TikTok direkt den Disclaimer dazugelegt, dass das meine Meinung ist, dass ich von meiner Meinung spreche und dass ich das so denke und das sollte respektiert werden, weil ich respektiere auch jeden Menschen, der sagt, ich stehe hinter Sophie und ich glaube Sophie.
Offenes Verfahren: Ein Urteil steht noch aus
Am 11. September 2026 begann der Strafprozess gegen Yasin Mohamed; die Staatsanwaltschaft wirft ihm eine Vergewaltigung vor. Am 13. September 2026 rückte zudem ein heimlich aufgenommenes Telefonat in den Mittelpunkt des Verfahrens. Ob der strafrechtliche Vorwurf zutrifft, ist damit weiterhin Gegenstand des laufenden Prozesses.
Genau auf diese ungeklärte Lage beruft sich Lawa in ihrer Story:
Dann heißt es, wie kannst du einen Vergewaltiger schützen? Du gibst gerade jemanden den Titel Vergewaltiger, der noch nicht mal als Vergewaltiger verurteilt wurde vor Gericht.
Sophies Verhalten diskutiert: Lawa korrigiert ihre Aussage
Am 13. September 2026 hatte Sophie Imelmann unter Tränen auf ein TikTok-Video reagiert, das private Nachrichten zwischen ihr und Yasin thematisierte. Lawa hatte in ihrem eigenen Beitrag angesprochen, dass Sophie später erneut Kontakt zu Yasin gehabt habe. Daraus sei fälschlich der Schluss gezogen worden, sie halte den Vorwurf allein deshalb für unglaubwürdig.
Diese Interpretation weist Lawa ausdrücklich zurück:
Ich weiß, dass oft Frauen, die Opfer von Vergewaltigung werden, trotzdem zurückgehen. Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun. Das habe ich aber auch nie gesagt.
Hass in Direktnachrichten: Kritik überschreitet für Lawa Grenzen
Sachlichen Widerspruch will Lawa nach eigener Darstellung akzeptieren, persönliche Beleidigungen und Drohungen jedoch nicht. Sie schildert, als „Abschaum“ bezeichnet worden zu sein und Nachrichten mit Todeswünschen erhalten zu haben. Den Vorwurf, ihre Haltung mache sie zur Antifeministin, empfindet sie angesichts solcher Angriffe als widersprüchlich.
Über den Ton der Nachrichten sagt Lawa:
Ihr wollt, dass ich etwas von eurer Meinung aufsauge, dass das zu meiner Meinung wird, indem ihr mir sagt, dass ich ein unfassbar ekelhafter, schlechter Mensch bin und dass ich sterben soll und dass ich, also geht's euch eigentlich gut?
Lawa kündigt keinen Rückzug aus der Diskussion an und will weitere Storys veröffentlichen, wenn ihr neue Punkte einfallen. Die strafrechtliche Bewertung der Vorwürfe bleibt davon unabhängig Sache des Gerichts.
Die Vorgeschichte
Verwendete Quellen
- instagram.com:Instagram-Story / @lawaofficial
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