„Lasst mir den Jochen in Ruhe!“: Christian Lell bricht nach „Promi Big Brother“-Kritik eine Lanze für Moderator

Nach seinem Auszug aus dem „Promi Big Brother“-Container meldet sich Ex-Fußballprofi Christian Lell bei seinen Followern zu Wort. Viele Zuschauer hatten sich nach seinem Auftritt in der „Late Night Show“ bei ihm gemeldet und kritisiert, Moderator Jochen habe übertrieben, ihn in ein falsches Licht gerückt und regelrecht bloßgestellt. Nun bezieht Christian selbst Stellung zu den Vorwürfen – und überrascht mit versöhnlichen Tönen.
„Ich habe mich bedrängt gefühlt“
In seinem Statement gibt Christian offen zu, dass die Situation unmittelbar nach seinem Exit alles andere als leicht für ihn war: „Ehrlicherweise, ich habe mich bedrängt gefühlt, das gebe ich tatsächlich zu – auch von der Fragestellung von Marlene, als ich direkt aus dem Haus ausgezogen bin, weil ich wusste ja nicht, wie es draußen ankam.“ Auch auf dem Sofa in der „Late Night Show“ habe er sich von der Art und Weise, wie Jochen das Gespräch führte, in die Ecke gedrängt gefühlt.
Den Grund für die schroffe Konfrontation sieht Christian vor allem im Schnitt der Sendung. Er habe die Situationen im Haus völlig anders wahrgenommen, als sie im TV gezeigt wurden. „Ich habe noch nie so viel in meinem Leben geweint wie in diesen zwei Wochen und nichts davon wurde gezeigt“, erklärt er sichtlich bewegt. Im Container sei er extrem stark getriggert worden, da tiefsitzende Themen aus seiner Kindheit – darunter Mobbing, Ausgrenzung und sexueller Missbrauch – wieder hochgekommen seien. Zwar wolle er sich nicht in eine Opferrolle begeben, doch wichtige emotionale Momente hätten in der Ausstrahlung schlichtweg gefehlt.
Aussprache in der Werbepause: „Lasst mir den Jochen in Ruhe“
Trotz des unangenehmen Starts in der „Late Night Show“ möchte Christian nun „eine Lanze für Jochen brechen“. Der Moderator habe noch während der Sendung gemerkt, dass Christian als Persönlichkeit ganz andere Werte in sich trage, als es der TV-Zusammenschnitt vermuten ließ. „Jochen hat das auch irgendwo eingesehen und der hat dann auch Gas rausgenommen und hat mir das gesagt in den Werbepausen“, verrät der Ex-Kicker.
Deshalb richtet Christian einen klaren Appell an seine Community, die Negativität nicht weiter zu schüren: „Wir stehen für Integration, wir stehen für Zusammenhalt, wir stehen für Mitgefühl und Empathie. Und lasst bitte den Hate Jochen gegenüber.“ Zum Abschluss lädt er den Moderator sogar herzlich dazu ein, sich jederzeit noch einmal für ein gemeinsames Interview zusammenzusetzen – und schließt mit den Worten: „Lasst mir den Jochen in Ruhe.“
Verwendete Quellen
- instagram.com:Instagram-Story / @lellchristian
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