„Früher in Badehose getanzt, heute reicht ein Reel“: Serkan Yavuz über den Casting-Wandel im Reality-TV

Wie einfach ist es mittlerweile eigentlich, ins Fernsehen zu kommen? In seinem Podcast „Unreal“ blickte Serkan Yavuz jetzt auf seine eigenen Anfänge zurück und zog einen spannenden Vergleich zwischen den Castings von damals und den Methoden von heute. Auslöser für seine Gedanken war der offene Aufruf von Banijay Productions und RTLZWEI für eine Wildcard bei „Kampf der Realitystars“, bei dem sich Interessierte ganz unkompliziert mit einem kurzen Social-Media-Clip bewerben können.
Vor Ort in Köln: Tanz-Einlage in Badeshorts
Ganz so leicht lief es zu Serkans Anfangszeit allerdings nicht. Als er sich damals für die „Bachelorette“-Staffel mit Gerda Lewis bewarb, reichte kein kurzer Upload aus dem Wohnzimmer. Nach einem ersten Fragebogen musste er persönlich bei der Produktionsfirma in Köln antanzen – inklusive ungewöhnlicher Prüfungen vor der Kamera.
So wurde er unter anderem aufgefordert, in einem Nebenraum in Badeshorts zur Musik zu tanzen, während eine Mitarbeiterin der Produktion zusah.
„Ich bin mir so dumm vorgekommen. Aber ich dachte mir: Scheiß drauf, ich mach das jetzt einfach so, wie ich denke, und mach's ein bisschen auf lustig.“
Kreuzverhör auf dem Barhocker statt Video-Call
Direkt im Anschluss ging es für den Reality-Star in einen abgedunkelten Raum, wo er auf einem Barhocker Platz nehmen musste. Von zwei Kameras gefilmt und von gleich sechs Verantwortlichen mit Fragen durchlöchert, war voller Einsatz gefragt. Serkan erinnerte sich in diesem Moment an einen Ratschlag aus seiner Handwerksausbildung: So ausführlich und überzeugend aus dem eigenen Leben zu erzählen, dass den Prüfern schlichtweg keine Zeit mehr für unangenehme Nachfragen bleibt.
Vom Smartphone direkt auf den Bildschirm
Heute sehe die TV-Welt dagegen völlig anders aus: Ob digitale Bewerbungsvideos, Videocalls oder Instagram-Reels – viele Castings laufen mittlerweile extrem unkompliziert von zu Hause oder unterwegs ab. Niemand müsse mehr unzählige Kilometer fahren, um sich in einem fremden Studio beweisen zu müssen.
Genau deshalb appellierte Serkan an alle, die mit einer Teilnahme liebäugeln, sich von Zweifeln oder bösen Blicken aus dem Umfeld nicht bremsen zu lassen:
„Scheiß drauf, wenn ihr denkt: Jetzt könnte mein Nachbar, meine Freundin oder mein Bruder darüber lachen. Wenn ihr das vom Herzen machen wollt, dann macht es. Mehr als Nein sagen können sie nicht.“
Verwendete Quellen
- open.podimo.com:unREAL Podcast mit Serkan Yavuz
Transparenzhinweis: Dieser Text entstand mit Hilfe künstlicher Intelligenz und wurde redaktionell geprüft. Hinweise gern an admin@realitystar.de.






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