Serkan Yavuz rechnet nach „Catch Us!“-Dreh mit Reality-TV-Kollegen ab

In der aktuellen Folge seines Podcasts „unREAL“ spricht Serkan Yavuz ausführlich über seine jüngsten Dreharbeiten für die neue interaktive Show „Catch Us!“, die am 10., 11. und 12. November auf ProSieben und Joyn ausgestrahlt wird. Dabei nutzt der Reality-TV-Routinier die Gelegenheit, um einen direkten Vergleich zwischen klassischen TV-Gesichtern und seinen Kollegen aus der Reality-Branche zu ziehen – und rechnet schonungslos mit dem eigenen Genre ab.
„Wie mit Verrückten“: Kritik am Verhalten am Set
Besonders stark fiel Serkan der Unterschied bereits vor dem eigentlichen Drehstart auf, als Moderator Steven Gätjen und die Aufnahmeleitung den Teilnehmern das Spielprinzip erklärten. Während Briefings und Tonchecks in normalen Reality-Formaten regelmäßig im Chaos versinken würden, weil sich niemand an Absprachen halte, sei die Arbeit bei „Catch Us!“ ungewohnt diszipliniert abgelaufen.
„Wenn wir Reality-Shows machen, Leute, ich werde wahnsinnig. Es ist wie mit Verrückten einfach. Keiner kann den Sabbel halten, keiner hört zwei Minuten zu“, schildert Serkan seine Erfahrungen. Selbst wenn die Aufnahmeleitung ausdrücklich um Ruhe bitte, dauere es häufig keine 15 Sekunden, bis wieder jemand dazwischenrede.
Mehr Niveau und Gespräche auf Augenhöhe
Bei „Catch Us!“ traf Serkan statt auf das gewohnte Reality-Personal auf Prominente aus anderen Unterhaltungsbereichen – darunter Moderatoren vom „Frühstücksfernsehen“, Reporter Jenke von Wilmsdorff, Comedian Chris Tall, Rennfahrer Timo sowie Content Creator wie Betty Taube oder Maren und Tobias Wolf. Diese Mischung sorgte laut Serkan für eine völlig andere Arbeitsatmosphäre.
Das Niveau habe er als deutlich höher empfunden. Besonders angenehm sei gewesen, dass die Beteiligten aufmerksam zugehört und die anderen ihre Arbeit hätten machen lassen. Für Serkan offenbar keine Selbstverständlichkeit im TV-Geschäft.
Auch abseits der Kameras habe er die Normalität sehr genossen. Die Gespräche hätten sich nicht permanent um das eigene Ego, bisherige TV-Auftritte oder die Höhe der Gagen gedreht. Stattdessen sei ein respektvoller Austausch auf Augenhöhe möglich gewesen.
Vollgas beim Dreh statt Star-Allüren
Neben dem respektvollen Umgang lobt Serkan auch den vollen Körpereinsatz der Beteiligten. Obwohl die Verfolgungsjagd durch verschiedene Länder mental wie körperlich extrem kräftezehrend gewesen sei und alle unter Dauerstrom gestanden hätten, habe sich niemand zu wichtig genommen.
Gerade die Gejagten wie Jenke von Wilmsdorff oder Chris Tall hätten im Vorfeld viel Eigeninitiative gezeigt und clevere falsche Fährten gelegt. Alle hätten sich auf das Spiel eingelassen, statt sich für bestimmte Aufgaben zu schade zu sein. Aus seinen Reality-Formaten kenne Serkan dagegen durchaus Teilnehmer, die einzelne Aktionen mit Verweis auf ihren vermeintlichen Status ablehnten.
Wunsch nach neuen TV-Wegen
Die positiven Erfahrungen bei „Catch Us!“ bestärken Serkan darin, sich künftig noch stärker von der klassischen Reality-Blase zu distanzieren. Er suche sich seine Formate ohnehin schon sehr gezielt aus, habe aber ein klares Wunschziel für die Zukunft: „Ich würde am liebsten das anstreben, dass ich nur noch solche Sachen mache wie ‚Schlag den Star‘, irgendwelche ‚Wok-WMs‘ und was weiß ich was, und dass ich gar nicht mehr so viel in diesen Reality-Shows rumtingel.“
Passend dazu zieht er im Podcast auch ein kurzes Fazit zu seinem Besuch beim „Fame Fighting“. Das Event sei zwar unterhaltsam gewesen, die künstlich angeheizten Streitigkeiten unter den Reality-Teilnehmern vor Ort empfinde er inzwischen jedoch als zunehmend befremdlich. Etwas Abstand zu diesem Umfeld tue ihm deshalb gut.
Verwendete Quellen
- podimo.com:Podimo / unREAL mit Serkan Yavuz Podcast
Transparenzhinweis: Dieser Text entstand mit Hilfe künstlicher Intelligenz und wurde redaktionell geprüft. Hinweise gern an admin@realitystar.de.






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