Überzogene Ansprüche und Geltungsdrang: Leyla Heiter rechnet mit Influencern und Managern ab
Leyla Heiter ärgert sich über zwei Entwicklungen in der Social-Media-Branche. In mehreren Instagram-Storys hinterfragt die ehemalige Teilnehmerin von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ sowohl Kollegen mit überzogenen Ansprüchen als auch Agenturen, die selbst vor die Kamera drängen.
Leyla versteht den Streit um angebliche Nachmacher nicht
Zuerst widmet sich Leyla dem Vorwurf vieler Influencer, andere würden ihre Outfits oder Videos kopieren. Sie versteht nicht, warum manche Kollegen von sich glauben, der Mittelpunkt zu sein, und für jedes nachgestylte Kleidungsstück eine namentliche Erwähnung verlangen. Wenn man in der Stadt etwas Schönes sehe, kaufe und trage man es schließlich auch einfach. Genauso verhalte es sich bei viralen Videotrends, die von Hunderten Menschen aufgegriffen werden. Man könne kaum erwarten, dass jeder erst den ursprünglichen Urheber heraussucht, zumal man den Clip vielleicht erst beim dreihundertsten Mal gesehen habe. Statt andere als Nachahmer abzustempeln, solle man es lieber als Kompliment sehen, andere inspiriert zu haben.
Wenn die eigene Agentur plötzlich TikTok-Videos dreht
Noch ausführlicher beschäftigt sich die Gewinnerin von „Promi Big Brother“ 2024 anschließend mit einem Phänomen hinter den Kulissen. Ihr fallen immer häufiger Managements auf, die selbst als Content Creator auf TikTok auftreten oder sogar eigene Fernsehshows anstreben. Für Leyla passt das nicht zusammen, da sich ein Manager bewusst für die gut bezahlte Arbeit im Hintergrund entschieden habe. Wenn im Alltag mal etwas hakt, käme bei ihr sofort ein Verdacht auf:
„Für mich wäre das maximal unangenehm in einem Management zu sein, was die ganze Zeit irgendwie so Content macht, weil wenn ich dann z. B. so merke, ey manche Dinge funktionieren gerade nicht, ich würde einfach immer wieder so denken, okay, weil die Person halt gerade eher auf TikTok chillt und selber Content macht, statt sich um seine Creator zu kümmern.“
Warum drängen Manager selbst ins Rampenlicht?
Gegen das Drehen von Videos in der Freizeit nach einem normalen Arbeitstag hat Leyla nichts einzuwenden. Sie hat jedoch den Eindruck, dass manche Agenturen unbedingt selbst Aufmerksamkeit suchen, weil es mit einer eigenen Karriere vor der Kamera früher vielleicht nicht geklappt hat. Statt die betreuten Gesichter in Formate zu vermitteln, würden diese Manager lieber auf eine eigene Show hoffen. Zudem glaubt Leyla, dass Werbepartner eine Agentur in Verhandlungen weniger ernst nehmen, wenn das Management selbst wie ein Influencer auftritt. Ein Klient sei dort aus ihrer Sicht schlicht nicht gut aufgehoben.
Wen Leyla mit ihren Schilderungen meint, sagt sie nicht. Sie nennt weder Namen von Influencern noch konkrete Agenturen und fragt am Ende ihre Zuschauer, ob sie mit ihrer Sichtweise falsch liegt.
Verwendete Quellen
- instagram.com:Instagram-Story / @leylaheiter
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