„Sommerhaus“-Drama: Kein Mitleid für Laura – Ferry erklärt seine Ansage
Nach den Szenen in der achten Folge von „Das Sommerhaus der Stars“ legt Edgar Ferenc Pall – besser bekannt als Ferry – auf Instagram nach. Im Visier: Laura Parrinello. Warum der Reality-TV-Kandidat ihr keineswegs die Opferrolle überlassen will und weshalb er auch RTL+ scharf kritisiert.
Das Drama im „Sommerhaus der Stars“ spitzt sich weiter zu. Nach dem eiskalten Vertrauensbruch bei der jüngsten Nominierung und der darauffolgenden Matratzen-Aktion von Ferry und Sandro Ritzini herrschte im Haus Eiszeit. Nun meldet sich Ferry in einem ausführlichen Statement auf Instagram zu Wort, um seine Wut und die Absichten hinter seiner Konfrontation mit Laura klarzustellen.
Vertrauensbruch nach geheimer Absprache
Eigentlich sah alles nach einer festen Allianz aus: Vor der entscheidenden Abstimmung hatten Ferry und seine Partnerin Kathy Hartlieb noch eng mit Nico Legat und Laura Parrinello zusammengearbeitet. Doch als es darauf ankam, stimmten Nico und Laura überraschend gegen Tano Milingi und Anna Lisson. Eine radikale Kehrtwende, die nicht nur die Abmachung der Gruppe brach, sondern bei den Mitstreitern für pures Entsetzen sorgte.
Ferry betont, dass er bis zuletzt versucht habe, Laura Vertrauen entgegenzubringen und sie in einem Gespräch von Mensch zu Mensch zum Umdenken zu bewegen. Dass sie sich letztlich dennoch für den Verrat entschied, wog für ihn besonders schwer.
„Kein Stück besser als Nico“: Ferry lehnt Opferrolle für Laura ab
In den sozialen Medien wird Laura oft in der Opferrolle gesehen. Ferry widerspricht diesem Bild jedoch vehement. Zwar stellt er nicht infrage, dass Nicos Ton und sein abwertendes Verhalten gegenüber Laura völlig inakzeptabel gewesen seien – Mitbewohnerin Kathy habe Nico sogar mehrfach dazu gedrängt, sich bei ihr zu entschuldigen. Dennoch fordert Ferry, dass eine erwachsene Frau für ihr eigenes Handeln die Verantwortung übernimmt.
„Für mich ist eine erwachsene Frau hundertprozentig gleichzustellen mit einem erwachsenen Mann. Wenn eine Person mir ins Gesicht lügt, dann spreche ich meine Enttäuschung aus. Dann ist sie einfach kein Schritt besser als Nico“
Besonders Laura selbst habe in dem Streit eingeräumt, möglicherweise „genauso böse wie Nico“ zu sein und ein „schwarzes Herz“ zu haben. Für Ferry der endgültige Beweis, sie nicht wie ein schutzbedürftiges Kind zu behandeln, sondern für ihre Entscheidungen genauso in die Pflicht zu nehmen.
Kritik an der RTL+-Darstellung
Neben der Situation im Haus lässt Ferry auch am Sender RTL+ kein gutes Haar. Durch die gezielte musikalische Untermalung („Babymusik“) und die Inszenierung im Schnitt werde Laura in der Sendung künstlich klein gehalten und als schutzlos dargestellt. In Kombination mit Nicos frauenfeindlichen Äußerungen entstehe so in der Ausstrahlung ein Bild, das Ferrys ehrliche Konfrontation mit ihr viel härter wirken lasse, als sie beabsichtigt war.
Sein Fazit bleibt dennoch glasklar: Wer im „Sommerhaus“ Allianzen bricht und Mitstreitern ins Gesicht lügt, muss auch mit Gegenwind rechnen – unabhängig vom Geschlecht.
Die Vorgeschichte
Verwendete Quellen
- instagram.com:Instagram / @thereal20g
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