29. August 2026

Shirin David kritisiert die Gestaltung ihrer Netflix-Doku

Shirin David kritisiert die Gestaltung ihrer Netflix-Doku
Netflix

Shirin David distanziert sich von dem Bild, das ihre Netflix-Dokumentation von ihr vermittelt. Obwohl sie dem Team während der Dreharbeiten vertraute, sieht sie das fertige Werk als einseitige Erzählung über eine belastete Frau. Besonders stört sie, dass ihre beruflichen Erfolge aus ihrer Sicht hinter diesem Narrativ verschwinden.

Verzerrtes Porträt: Shirin widerspricht der Doku

„Barbara – Becoming Shirin David“ wurde am 13. März 2026 veröffentlicht und sollte die Person hinter der öffentlichen Kunstfigur zeigen. Shirin hält die Darstellung jedoch nicht für eine angemessene Abbildung ihres Lebens und reagiert auf eine Frage in ihrer Instagram-Story mit deutlicher Ironie:

„Dass diese Netflix Doku authentisch war und nicht vollkommen an den Haaren herbeigezogen, um die Leidensgeschichte einer angeblich völlig überforderten Frau darzustellen 😳“

Veraltete Rollenbilder: Erfolg gerät in den Hintergrund

Shirin macht ihre Kritik nicht allein an ihrer eigenen Dokumentation fest. Sie sieht darin ein grundsätzliches Muster, durch das erfolgreiche Frauen anders inszeniert und bewertet würden als Männer. Ihre Haltung formuliert sie unmissverständlich:

„Ich bin so müde von dem immer selben Bild/Stereotypen einer Frau, die alte Medien (Ja die Produktionen dort, werden von alten Menschen geführt) über eine erfolgreiche Frau malen wollen, während Männer zelebriert werden für die Hälfte ihrer Leistung 😴“

Gutes Drehteam: Entscheidungsgewalt lag anderswo

Von den Menschen, die sie unmittelbar mit der Kamera begleiteten, grenzt Shirin ihre Vorwürfe ausdrücklich ab. An die gemeinsame Arbeit hat sie positive Erinnerungen:

„Hab das Produktions Team übrigens sehr geliebt !!“

Ihre Unzufriedenheit richtet sich stattdessen gegen die späteren redaktionellen Entscheidungen. Nach Shirins Darstellung konnte sie über die endgültige Auswahl und Anordnung des Materials nicht selbst bestimmen:

„Regisseur und Marketing Netflix haben halt leider am Ende geschnitten und bestimmt. Bei Netflix gibt man jegliches Schnittrecht ab, weil journalistische Arbeit sein soll.“

Aufforderung zur Offenheit: Vertrauen wurde zum Risiko

Vor den Aufnahmen sei Shirin wiederholt ermutigt worden, einen besonders umfassenden Zugang zu ihrem Alltag zu gewähren. Den damaligen Einfluss der Verantwortlichen beschreibt sie heute als massiven Druck:

„Die Marketing Chefinnen haben mich immer wieder darum gebeten „wirklich alles zu zeigen“ weil sie „Netflix Doku Geschichte schreiben wollen“. Es war wie Brainwash.“

Shirin ließ sich darauf ein, weil sie dem Konzept und den beteiligten Personen vertraute. Zugleich räumt sie ein, selbst große Lust auf das Projekt gehabt zu haben:

„And I diiiiid, weil ich denen vertraut habe ! (Und natürlich Lust auf eine Netflix Doku hatte, I mean hellooo 🥺)“

Schon die Rezensionen der Dokumentation fiel geteilt aus; zu den Kritikpunkten zählten ihre Inszenierung und fehlende inhaltliche Tiefe. Shirin hatte zudem eine frühere Fassung ablehnen lassen.

Zur Originalquelle: Instagram-Story / @shirindavid ↗

Diskussion 0

Noch keine Beiträge – starte die Diskussion!