Sara Kulka kündigt schonungslose Autobiografie unter Tränen an

Sara Kulka hat ein Buch über ihre von Missbrauch, Sucht und Depressionen geprägte Vergangenheit angekündigt. In einem emotionalen Video kämpft sie immer wieder mit den Tränen – und macht zugleich deutlich, dass ihre Geschichte nicht beim erlittenen Leid enden soll. Die Veröffentlichung der Autobiografie ist für Oktober 2026 vorgesehen.
Ein Jahr Arbeit: Sara macht ihr Buch öffentlich
Unter dem Titel „Das Mädchen, das ich retten musste: Meine Geschichte von Missbrauch, Sucht und Heilung“ will Sara ihre Lebensgeschichte erzählen. Rund ein Jahr arbeitete sie mit Unterstützung an dem Projekt. Im Video fällt es ihr sichtlich schwer, die Neuigkeit auszusprechen:
„Ähm, ich habe ein Buch geschrieben. Ja, ein Jahr lang mit jemanden, weil alleine hätte ich es nicht hingekriegt.“
Dass die Ankündigung sie derart aufwühlt, begründet Sara mit der persönlichen Tragweite des Inhalts. Es gehe nicht um ein beliebiges Projekt, sondern um Erfahrungen, die sie über viele Jahre begleitet hätten.
Kindheit voller Verletzungen: Missbrauch und frühe Sucht
Sara wurde nach einer Vergewaltigung geboren und lebte zunächst bei ihren Großeltern in Polen. Mit sechs Jahren holte ihre Mutter sie nach Leipzig. Im Alter von zehn Jahren wurde sie von einem nicht benannten Familienmitglied sexuell missbraucht; später konsumierte sie unter anderem Cannabis, Ecstasy, Speed und Crystal Meth.
Im Video zählt Sara mehrere Stationen auf, die sie in der Autobiografie verarbeitet:
„Es fing schon an, dass ich nicht gewollt worden bin, weil ich durch eine Vergewaltigung entstanden bin. Dementsprechend habe ich keine Liebe in meiner Kindheit erfahren und ich wurde gemobbt. Ich wurde sexuell missbraucht von einem Familienmitglied. Ich habe sehr früh Drogen genommen.“
Auch ihre Arbeit als minderjährige Stripperin, das Verhältnis zu ihrer Mutter, ihre Erfahrungen bei „Germany's Next Topmodel“ und generationenübergreifende Traumata sollen eine Rolle spielen.
Mehr als Überleben: Therapie verändert Saras Blick
Die Geburt ihrer beiden Töchter und die Trennung von ihrem noch nicht geschiedenen Ehemann wurden für Sara zu wichtigen Wendepunkten. 2021 begann sie eine Behandlung in einer psychiatrischen Klinik, um ihre traumatischen Erfahrungen aufzuarbeiten. In ihrem Buch thematisiert sie zudem Depressionen und einen Suizidversuch.
Über ihren heutigen Zustand sagt Sara:
„Aber es geht auch darum, dass ich heute hier stehe und lebe. Ich lebe, ich ich lebe. Ich überlebe nicht mehr, wie zu meinen Depressionszeiten.“
Mit der Offenlegung möchte sie zeigen, dass ein Leben jenseits der jahrelangen Krisen möglich ist. Die optimistische Botschaft steht dabei bewusst neben den schmerzhaften Erinnerungen.
Tränen bei der Ankündigung: Erleichterung trifft auf Angst
Während der Aufnahme verliert Sara mehrfach den Faden und verwirft ihren Plan, die Buchvorstellung möglichst professionell zu gestalten. Neben der Angst vor den Reaktionen beschreibt sie auch Stolz und Erleichterung. Ihren Gefühlszustand fasst sie so zusammen:
„Vielleicht weine ich auch gerade vor Freude, ähm, vor Erleichterung, dass ich das sagen kann, weil es waren Menschen, die haben es versucht aufzuhalten.“
Für die ersten Leserinnen und Leser sollen 300 von Sara signierte Exemplare bereitstehen.
Verwendete Quellen
- instagram.com:Instagram / @sarakulka_
Transparenzhinweis: Dieser Text entstand mit Hilfe künstlicher Intelligenz und wurde redaktionell geprüft. Hinweise gern an admin@realitystar.de.






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