Oliver Pocher über JP Kraemer: „Die Leute stehen trotzdem vor seinem Laden“

Oliver Pocher hat sich in dem Podcast "TOMorrow - Business. Stars. Lifestyle." zur aktuellen Situation rund um JP Kraemer geäußert. Dabei geht es nicht nur um die Reaktionen der Fans, sondern vor allem um die Frage, wie stark große Social-Media-Persönlichkeiten inzwischen von ihrer eigenen Reichweite und ihrem persönlichen Markenimage leben.
Pocher sieht JP Kraemer als Beispiel für neue Medienmacht
Im Gespräch macht Pocher deutlich, dass sich der Umgang mit öffentlicher Kritik stark verändert habe. Persönlichkeiten wie JP Kraemer seien längst nicht mehr vollständig auf klassische Medien angewiesen. Stattdessen verfügten sie über eigene Kanäle, Plattformen und eine enorme direkte Reichweite.
Gerade bei Kraemer zeige sich, wie groß der Unterschied zwischen klassischer Berichterstattung und der Wahrnehmung innerhalb der eigenen Community sein könne.
Öffentliche Kritik trifft Creator anders als klassische Promis
Pocher beschreibt damit ein grundsätzliches Phänomen: Während frühere Prominente stark davon abhängig waren, wie Fernsehen, Zeitungen oder andere Medien über sie berichteten, können große Creator heute selbst bestimmen, wie und wann sie sich äußern.
JP Kraemer steht für Pocher exemplarisch für diese Entwicklung. Der Auto-YouTuber hat sich über Jahre ein eigenes Netzwerk aus YouTube, Unternehmen, Veranstaltungen und Social Media aufgebaut. Dadurch besitzt er eine Öffentlichkeit, die unabhängig von klassischen Medien funktioniert.
Pocher spricht auch über die Reaktion auf die Kontroverse
Ein Teil des Gesprächs dreht sich dennoch um die Unterstützung, die Kraemer trotz der jüngsten Kritik erhält. Pocher verweist darauf, dass Menschen weiterhin vor seinem Geschäft auftauchten und deutlich machten, dass sie seinen Content weiterhin sehen wollen.
Für Pocher zeigt sich darin vor allem, wie unterschiedlich öffentliche Debatten wahrgenommen werden können. Was außerhalb der eigenen Community für massive Kritik sorgt, muss innerhalb dieser Community nicht automatisch dieselbe Wirkung entfalten.
Vergleich mit Christian Wolf
Im selben Zusammenhang nennt Pocher auch Christian Wolf. Beide stehen aus seiner Sicht für eine Generation von Unternehmern und Influencern, bei denen die Person selbst ein zentraler Bestandteil der Marke geworden ist.
Während Pocher bei Wolf stärker über dessen permanente Selbstdarstellung spricht, geht es bei JP Kraemer eher um die Frage, wie widerstandsfähig eine über Jahre aufgebaute persönliche Marke gegenüber öffentlicher Kritik sein kann.
Die Aussagen von Pocher machen damit deutlich: Bei JP Kraemer geht es längst nicht mehr nur um einzelne Videos oder Schlagzeilen, sondern um ein komplettes Medien- und Markenökosystem, das stark an seiner Person hängt.
Verwendete Quellen
- open.spotify.com:TOMorrow - Business. Stars. Lifestyle. Podcast
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