17. September 2026

Oktoberfest macht Ernst: Diese Regeln gelten für Influencer und Realitystars

Oktoberfest macht Ernst: Diese Regeln gelten für Influencer und Realitystars
Facebook / @oktoberfest

Kurz vor dem Start des Oktoberfests sorgen die Regeln für Influencer und Content Creator für Diskussionen. Wer auf der Wiesn kommerzielle Inhalte für Instagram, TikTok, YouTube und Co. produziert, benötigt dafür grundsätzlich eine Genehmigung und eine kostenpflichtige Lizenz der Stadt München. Neu ist diese Regelung allerdings nicht: Werbeaktivitäten und kommerzielle Drehs auf dem Festgelände sind bereits seit längerem genehmigungspflichtig.

Kooperationen und monetarisierter Content brauchen eine Lizenz

Betroffen sind unter anderem bezahlte Kooperationen, Affiliate-Marketing, Product Placements oder Inhalte für Social-Media-Kanäle, mit denen Einnahmen erzielt werden. Auch Werbung für eigene Produkte oder Merchandise kann darunterfallen. Wie teuer eine solche Lizenz wird, ist nicht pauschal festgelegt, sondern wird im Einzelfall berechnet. Laut BR24 lagen zwei Tage vor dem Start der Wiesn bereits mehr als 150 Anmeldungen vor.

Private Besucher müssen sich dagegen keine Sorgen machen: Fotos, Videos und gewöhnliche Instagram-Storys vom Oktoberfest dürfen weiterhin ohne Genehmigung veröffentlicht werden, solange dahinter kein kommerzieller Zweck steckt. Eine wichtige Ausnahme gibt es jedoch: Livestreams sind auf dem Festgelände grundsätzlich verboten – auch für Privatpersonen. In den einzelnen Festzelten können außerdem zusätzliche Regeln gelten, da dort die jeweiligen Wiesnwirte ihr Hausrecht ausüben.

Auch „Wiesn“ und „Oktoberfest“ sind geschützt

Für Verwirrung sorgen außerdem die Begriffe „Wiesn“ und „Oktoberfest“. Beide gehören zu den geschützten Marken der Stadt München. Das bedeutet jedoch nicht, dass Influencer die Wörter generell nicht mehr benutzen dürfen. Eine normale beschreibende Verwendung bleibt erlaubt. Werden die Begriffe allerdings gezielt genutzt, um Produkte oder Dienstleistungen zu vermarkten, kann eine Lizenz erforderlich sein.

Die Stadt kündigt für das Oktoberfest zudem Kontrollen an. BR24 zufolge sollen unter anderem Social-Media-Inhalte beobachtet und Verstöße auch durch Kontrollgänge auf dem Gelände festgestellt werden. Wer erforderliche Genehmigungen nicht rechtzeitig beantragt, muss mit einer erhöhten nachträglichen Lizenzgebühr rechnen; nach Angaben der Stadt sind außerdem rechtliche Schritte möglich.

Verwendete Quellen

Transparenzhinweis: Dieser Text entstand mit Hilfe künstlicher Intelligenz und wurde redaktionell geprüft. Hinweise gern an admin@realitystar.de.


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