25. Oktober 2026 3 Min. Lesezeit Yeliz KoçSavaş KoçProminent verwandt

Nach Zuschauer-Kritik: Yeliz Koç erklärt „Prominent verwandt“-Dreh mit Vater Savaş Koç

Nach Zuschauer-Kritik: Yeliz Koç erklärt „Prominent verwandt“-Dreh mit Vater Savaş Koç
Instagram-Story / @yelizkoc

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Yeliz Koç rechtfertigt vor dem Start von „Prominent verwandt“ ihre gemeinsame Teilnahme mit ihrem Vater Savaş Koç. Viele Zuschauer werfen ihr vor, ihm eine Bühne zu bieten, doch für Yeliz ging es in der neuen Reality-Show darum, die verlorene Zeit mit ihm aufzuholen.

Warum Zuschauer den Auftritt mit Savaş Koç kritisieren

Der Unmut vieler Fans hängt mit der zweiten Staffel der Doku „Yeliz & Jimi“ zusammen, die seit Ende September läuft. Darin kamen alte Tagebücher von Yeliz’ Mutter Andrea Koç vor, in denen sie ihrem Ex-Mann Savaş Gewalt, Beschimpfungen und Bedrohungen während der früheren Beziehung vorwirft. Der ehemalige Fußballprofi wies die Anschuldigungen in der Sendung zunächst zurück, räumte dann aber eine mögliche Ohrfeige ein. Dass Yeliz trotz dieser Vorgeschichte mit ihrem Vater vor der Kamera stand, stößt bei vielen Zuschauern auf Unverständnis. In ihrer Instagram-Story hält Yeliz nun dagegen:

„Und ich werde halt jetzt auch dafür kritisiert, warum ich ihm überhaupt diese Plattform gebe, aber diese Plattform hat absolut gar nichts mit meiner Intention zu tun, die ich hatte. Das war für mich einfach die Chance zu nutzen, diese Zeit zurückzuholen, die ich all die Jahre mit meinem Vater nicht hatte.“

Zudem betont die 31-Jährige, dass die gemeinsame Teilnahme nicht bedeute, dass alles vergeben und vergessen sei. Niemand wisse schließlich, ob sie ihrem Vater überhaupt verziehen habe. Ihr ist bewusst, dass ihr Verhalten in der Show auf Kritik stoßen wird – doch sie gibt offen zu, in dieser familiären Ausnahmesituation selbst keinen Masterplan gehabt zu haben und nicht immer zu wissen, was richtig oder falsch ist.

Jahrzehntelange Distanz: Yeliz Koç wollte ihren Vater kennenlernen

Yeliz’ Eltern trennten sich, als sie drei Jahre alt war. Danach hatte sie kaum Kontakt zu Savaş und fühlte sich von ihm ungeliebt. Bis heute hasst sie ihren eigenen Geburtstag, weil sie an diesem Tag jedes Jahr vergeblich auf eine Nachricht von ihm gewartet hat. Diese Erfahrung prägt auch ihre Schwierigkeiten, in Beziehungen Vertrauen aufzubauen, sowie den Wunsch, dass ihre eigene Tochter Snow nicht ohne Vater aufwachsen muss. Durch die Abgeschiedenheit ohne Handy in der Show-Villa hoffte Yeliz, ihren Vater zum ersten Mal im Leben ganz für sich zu haben und ihm zu zeigen, was für eine Tochter er hat.

Ein erster Ausschnitt veränderte ihre eigene Wahrnehmung

Die Dreharbeiten in Südafrika liegen bereits fast ein Jahr zurück. Yeliz hatte die Zeit vor Ort dank der anderen Teilnehmer in guter Erinnerung, blickt der Ausstrahlung nun aber mit einer Mischung aus Vorfreude und Scham entgegen. Ihrer Familie hatte sie nach dem Dreh erzählt, wie stark sie Savaş gegenüber aufgetreten sei, doch eine erste Vorschau zeigte ihr ein anderes Bild. Sie erschrak über sich selbst, als sie die Aufnahmen sah:

„Ich dachte, ich wär so eine richtige Löwin und hab mich so für alle Frauen eingesetzt, denen er jemals wehgetan hat, für alle Kinder, die verletzt wurden und sehe, gucke mich da an und denk mir, wer ist dieses kleine Mädchen? Also man sieht richtig diese Angst auch in mir.“

Wie sehr die Situation vor Ort eskalierte, zeigt ein kurzer Teaser-Ausschnitt, den Yeliz mit ihren Followern teilte. Darin ist zu sehen, wie Savaş sie wütend anschreit: „Schäm dich, wallah, schäm dich, Yeliz!“, während sie ihn völlig erstarrt ansieht – ein Blick, den sie nach eigener Aussage noch nie an sich selbst gesehen hat. Rückblickend erklärt sie, dass sie sich in solchen Momenten vor Ort hilflos gefühlt habe und nicht weglaufen konnte. Wenn alte Wunden und ihr „kleines Kinderherz“ getroffen werden, reagiere sie manchmal anders oder sage Dinge, die vielleicht nicht richtig seien:

„Wenn mein kleines Kinderherz gebrochen ist, dann reagiere ich auch noch mal komplett anders, wenn man mich genau in diesen Wunden trifft, da wo es halt so richtig wehgetan hat.“

Trotz der gemischten Gefühle bereut Yeliz ihre Zusage nicht, weil sie die Gelegenheit zur Annäherung zumindest genutzt hat. „Prominent verwandt“ startet am 10. November auf RTL+. Neben Yeliz und Savaş Koç sind dort unter anderem Danni Büchner mit ihrer Tochter Jada Karabas sowie Nico Legat mit seinem Vater Thorsten Legat zu sehen.

Verwendete Quellen

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