Nach Werbe-Eklat und Kooperations-Aus: Tim Kühnel entschuldigt sich für Matratzen-Spruch

Nach Werbe-Eklat und Kooperations-Aus: Tim Kühnel entschuldigt sich für Matratzen-Spruch
Instagram / @timkuehnel

Der Reality-TV-Darsteller Tim Kühnel meldet sich nach heftiger Kritik an einer Werbekampagne mit einem öffentlichen Statement zu Wort. Auslöser war eine umstrittene Instagram-Story über eine Matratzenmarke und seine Verflossene Emma Fernlund.

In einem kurzen Video wandte sich Kühnel an seine Followerschaft, nachdem sein Werbeslogan für den Matratzenhersteller Emma eine Welle der Empörung ausgelöst hatte. In der besagten Story hatte er mit dem Satz geworben: „Wenn sich einer mit Emma Matratzen auskennt, dann bin es wohl ich.“ Zahlreiche Nutzer empfanden die Zweideutigkeit als frauenfeindlich und warfen ihm Slutshaming vor. Der Hersteller zog umgehend Konsequenzen und beendete die Partnerschaft mit sofortiger Wirkung.

Persönliche Entschuldigung und Reue

Im Statement zeigt sich Kühnel einsichtig und übernimmt die Verantwortung für den missglückten Werbespot:

„Wenn man Fehler macht, sollte man dafür geradestehen – und wenn man das öffentlich macht, dann sollte man auch öffentlich dafür geradestehen.“

Er betonte, dass er sich bereits im Vorfeld privat bei Emma Fernlund entschuldigt habe, dies nun jedoch auch öffentlich klarstellen wolle:

  • Distanzierung: Er möchte sich bei allen entschuldigen, die sich durch die Story angegriffen fühlten oder darin eine frauenfeindliche und misogyne Haltung sahen. Das seien Werte, für die er absolut nicht stehe.
  • Fehleinschätzung: Seine Wortwahl sei schlicht falsch gewesen. Er habe das Thema als Scherz verharmlost.
  • Keine Ausreden: Die Grundidee sei zwar damals in einem gemeinsamen Gespräch mit Emma als Scherz entstanden, doch diene dies keinesfalls als Rechtfertigung für den tatsächlichen Beitrag.

Während Emma Fernlund den Seitenhieb im Netz noch mit Humor und eigenen Memes konterte, zieht der Vorfall für Tim Kühnel nun mit dem Verlust des Werbedeals und der öffentlichen Klarstellung spürbare Konsequenzen nach sich.

Diskussion 0

Noch keine Beiträge – starte die Diskussion!