„Match my Ex“-Kulissen nach Dreharbeiten auf Kreta in der Natur zurückgelassen

Vor der Villa Latishi auf Kreta liegt Monate nach dem Dreh zur ersten Staffel der Dating-Show „Match my Ex“ noch immer alter Produktionsmüll in der Natur. Wie 20 Minuten berichtet, hat eine Augenzeugin Fotos und Videos vom ehemaligen Set geschickt. Darauf sind ein großes „X“ aus der Show-Dekoration sowie verstreute Teile aus Holz, Plastik und Karton zu sehen.
Kulissen von „Match my Ex“ blieben in der Natur liegen
Die auf Kreta produzierte Auftaktstaffel mit Teilnehmern wie Tara Tabitha, Sandra Sicora, Jennifer Iglesias und Lukas Baltruschat lief ab Mai 2025. Für die im April 2026 gestartete zweite Staffel zog die Produktion in die Nähe von Athen weiter, doch am früheren Drehort auf der griechischen Insel blieben die Überreste des Sets zurück. Die Leserin kritisiert den Zustand vor der Villa deutlich:
„Statt die Kulissen und den angefallenen Produktionsmüll ordnungsgemäss zu recyceln oder zu entsorgen, wurde der Unrat offenbar kurzerhand direkt vor der Villa in der unberührten Natur abgeladen.“
Kreta kämpft ohnehin seit Jahren mit illegalen Mülldeponien. Für die Beobachterin vor Ort ist das Verhalten der Filmcrew deshalb „ein Schlag ins Gesicht der Anwohner und Naturschützer vor Ort“.
Schweizer Sender verweist auf deutsche Partner
In der Schweiz läuft das Format beim Sender 3+, der zur Sendergruppe CH Media gehört. Auf Anfrage von 20 Minuten erklärte das Unternehmen, dass die Sendung für Deutschland, Österreich und die Schweiz produziert wird und der deutsche Partner der Auftraggeber ist. Hierzulande steht der Streamingdienst Joyn hinter „Match my Ex“, der die Firma Madame Zheng Production mit den Dreharbeiten betraute. CH Media hat die Aufnahmen inzwischen nach Deutschland weitergeleitet, um den Fall gemeinsam zu klären. Das Schweizer Medienhaus verweist dabei auf die eigenen Vorgaben.
„Ein verantwortungsvoller Umgang mit Drehorten und deren Umgebung ist für uns ein selbstverständlicher Anspruch, den wir auch von unseren Partnern erwarten.“
Verwendete Quellen
- 20min.ch:20 Minuten
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