12. September 2026 2 Min. Lesezeit Lisa-Marie Straube

Lisa-Marie Straube wehrt sich gegen Vorwürfe zur Trauer nach Verlust ihres Sohnes

Lisa-Marie Straube wehrt sich gegen Vorwürfe zur Trauer nach Verlust ihres Sohnes
Instagram-Story / @lisa.straube

Lisa-Marie Straube bekommt abwertende Nachrichten, weil sie nach dem Tod ihres Sohnes Xavi geschminkt ausgeht, lacht und Zeit mit anderen Menschen verbringt. Nun macht sie deutlich, wie wenig solche Momentaufnahmen über ihren tatsächlichen Zustand verraten – und schildert, wie nah sie zeitweise am völligen Zusammenbruch war.

Fotos im Netz: Fremde bewerten ihre Trauer

Auslöser für Lisas Reaktion waren direkte Antworten auf ihre Storys. Darin wurde gefragt, ob sie überhaupt noch um Xavi trauere. Ein weiterer Kommentar stellte ihr Auftreten als Mutter infrage. Lisa hält dagegen, dass sichtbare Unternehmungen weder ihren Verlust noch ihren Schmerz aufheben.

Zu der Erwartung, sie müsse sich dauerhaft zurückziehen, schreibt Lisa:

Nur weil ich mich raus traue und versuche mich irgendwie abzulenken heißt das nicht dass ich nicht um meinen Sohn trauere. Was soll ich denn machen? Mich jeden Tag zuhause einsperren? Mich komplett gehen lassen? Nur noch ungewaschen in Schlabberklamotten rumlaufen damit man mir auch ja ansieht dass ich trauere?

Kurze Storys: Der unsichtbare Teil ihres Tages

Lisa betont, dass Außenstehende lediglich einzelne Augenblicke mitbekommen. Tränen, schlaflose Nächte und Situationen, in denen der Verlust sie überwältigt, blieben außerhalb der Kamera. Eine fröhliche Aufnahme sei deshalb kein Beleg dafür, dass ihr Alltag wieder unbeschwert verlaufe.

Über die begrenzte Aussagekraft ihrer Beiträge erklärt sie:

Ihr seht Instagram. Ihr seht ein paar Sekunden von meinem ganzen Tag. Ihr seht vielleicht wie ich geschminkt bin, irgendwo sitze, lache oder was unternehme. Aber ihr habt keine Ahnung was den Rest des Tages abgeht.

Für Emilio stark: Lisa funktioniert trotz Schmerz

Besonders wichtig ist Lisa ihr älterer Sohn Emilio. Seit Xavis Tod müsse sie für ihn spielen, lächeln und Stabilität vermitteln, weil er die Situation noch nicht vollständig verstehen könne. Sich aufzuraffen sei für sie damit keine Abkehr von Xavi, sondern Teil ihrer Verantwortung als Mutter.

Warum sie weitermacht, fasst Lisa so zusammen:

Ich versuche einfach weiter zu leben. Für Emilio alleine schon. Mehr nicht.

Suizidgedanken und Ehekrise: Lisa schildert die Folgen

Xavi kam im September 2025 zur Welt und starb Anfang Februar 2026 mit vier Monaten am Plötzlichen Kindstod. Lisa beschreibt nun, dass der Verlust auch ihre Ehe schwer belastet habe und Angehörige sie in akuten Krisen auffangen mussten. Ihre Schilderungen zeigen, welche Abgründe hinter den Bildern liegen, die Kritiker als Maßstab benutzen.

Zu den dunkelsten Momenten ihres Familienalltags schreibt sie:

Wisst ihr wie oft wir schreiend auf dem Boden lagen? Pillen in den Hals geschoben bekommen haben um uns zu beruhigen? Wie ich meine Freunde und Eltern am Telefon angeschriehen habe dass ich sterben will, mich umbringe. Wie unsere Ehe fast zerbrochen ist. Wir und selber fast verloren haben.

Bereits Anfang Juli 2026 hatte Lisa öffentlich gemacht, wie unerträglich sie die Trauer nach Xavis Tod erlebt. Ende August 2026 erklärte sie zudem, dass selbst gut gemeinte Trostsätze sie zusätzlich verletzen können. Mit ihren neuen Storys zieht sie erneut eine klare Grenze: Wie sie den Verlust bewältigt, lässt sich nicht anhand weniger Bilder beurteilen.

Die Vorgeschichte

Verwendete Quellen

Transparenzhinweis: Dieser Text entstand mit Hilfe künstlicher Intelligenz und wurde redaktionell geprüft. Hinweise gern an admin@realitystar.de.

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