"Weiß nicht, wie lange ich noch erreichbar bin": Julian Zietlow bittet Freunde um Hilfe
Der Streit zwischen Julian Zietlow und seiner Ex-Frau Alina Schulte im Hoff um die gemeinsamen Töchter spitzt sich offenbar weiter zu. In einem aktuellen Instagram-Video meldet sich Julian während einer Autofahrt und erklärt, auf dem Weg zu einer Behörde zu sein. Gegen ihn sei etwas „erhoben“ worden – was genau, lässt er offen. Weil er nicht wisse, „wie lange ich noch online sein kann oder wie lange ich erreichbar bin“, bittet er sein Umfeld eindringlich darum, das Thema weiter öffentlich zu machen.
Freunde, die er bislang bewusst aus dem Konflikt herausgehalten habe, sollen sich nach seinem Wunsch nun äußern. Julian betont dabei, es gehe ihm nicht darum, im Streit zwischen ihm und Alina Partei zu ergreifen: „Hier geht's nicht eine Seite zu wählen, sondern die Seite der Kinder.“ Im Mittelpunkt steht weiterhin sein Vorwurf, mindestens eine seiner Töchter werde ihm zunehmend entzogen beziehungsweise von ihm entfremdet. Für eine gezielte Entfremdung durch Alina gibt es öffentlich bislang allerdings keinen unabhängigen Nachweis.
Die jetzige Entwicklung kommt nicht überraschend. Schon am 10. September machte Julian das Thema „Eltern-Kind-Entfremdung“ zum Mittelpunkt eines ausführlichen Beitrags. Er bezeichnete sie dort als „schweren Missbrauch“ und forderte öffentlich Hilfe. In dem Beitrag markierte er unter anderem Dennis Aogo und Dominic Harrison. Vier Tage später verschärfte er seine Kampagne: Unter der Überschrift „Gib mir meinen Papa zurück“ veröffentlichte er mehrere Grafiken aus der Perspektive eines Kindes. Darin behauptete er unter anderem, seine ältere Tochter habe ihn zu diesem Zeitpunkt seit 192 Tagen nicht mehr gesehen und befinde sich in einem Loyalitätskonflikt.
Der Konflikt reicht allerdings schon in den März zurück. Nach Julians Darstellung entschied ein Gericht in Abu Dhabi damals, dass beide Eltern im Rahmen einer 50/50-Regelung gleichwertig Zeit mit den Kindern verbringen sollen. Bei einer anschließenden Übergabe kam es Ende März sogar zu einem Polizeieinsatz. Die jüngere Tochter fuhr danach mit Julian mit, während die ältere bei Alina blieb. Julian behauptete schon damals, sie werde beeinflusst und befinde sich in einem Loyalitätskonflikt; Alina äußerte sich zu diesen konkreten Vorwürfen auf damalige Medienanfragen nicht.
Auch in den folgenden Monaten wurde der Ton schärfer. Im Juni schilderte Julian öffentlich einen angeblichen Fall, in dem ein Kind bei der Abholung zwischen Mutter und Vater wählen müsse, und bezeichnete ein solches Verhalten als „Kindesmisshandlung“. Offiziell sprach er dabei von der Geschichte eines Freundes – Beobachter vermuteten jedoch einen Bezug zu seiner eigenen Familiensituation. Wenige Tage zuvor hatte ein Gericht in Abu Dhabi außerdem entschieden, dass beide Eltern ihre Töchter nicht mehr beziehungsweise nur unter den gerichtlichen Vorgaben in sozialen Medien zeigen dürfen und entsprechende frühere Inhalte entfernt werden müssen.
Mit dem jetzigen Video erreicht die Auseinandersetzung damit eine neue Stufe: Julian spricht nicht mehr nur öffentlich über die von ihm behauptete Entfremdung, sondern fordert sein persönliches Umfeld und reichweitenstarke Personen ausdrücklich dazu auf, das Thema weiterzutragen – während er gleichzeitig andeutet, dass ihm selbst möglicherweise Konsequenzen bevorstehen. Was gegen Julian erhoben wurde, zu welcher Behörde er gefahren wurde und welche möglichen Folgen tatsächlich im Raum stehen, ist derzeit nicht öffentlich geklärt. Auch Alina hat die jüngsten konkreten Vorwürfe bislang nicht öffentlich beantwortet.
Verwendete Quellen
- instagram.com:Instagram / @julianzietlow
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