Nach Alphaville-Eklat: Jenny Elvers boykottiert Glücksgefühle Festival
Jenny Elvers hat ihren geplanten Besuch beim Glücksgefühle Festival abgesagt und die Entscheidung auf Instagram begründet. Auslöser ist der Umgang der Veranstaltung mit Alphaville, deren Äußerungen auf der Bühne nach Darstellung von Jenny vorab begrenzt werden sollten.
Festivalbesuch entfällt: Jenny Elvers erklärt ihren Protest
Obwohl Jenny Festivals sehr schätze und politische Themen sonst nur selten öffentlich kommentiere, ziehe sie diesmal eine klare Grenze. Sie verbindet ihre Absage mit einem Bekenntnis zu Toleranz, Offenheit und dem Recht, die eigene Meinung frei zu äußern. Zu ihrer Entscheidung schreibt Jenny:
Für mich ist es vollkommen undenkbar, eine Veranstaltung zu besuchen, die im Vorfeld versucht hat, eine Band in Ihrer Freiheit zu beschneiden und Ihr vorzuschreiben,was Sie auf der Bühne sagen darf und was nicht.
Solidarität mit Alphaville: Kunst bleibt politisch
Jenny stellt sich ausdrücklich hinter Alphaville und bezieht ihre Kritik zugleich auf alle Kunstschaffenden, deren öffentliche Aussagen eingeschränkt werden. Eingriffe dieser Art hätten für sie weder in der Gesellschaft noch im kulturellen Bereich einen Platz. Ihre Haltung bringt sie in einem weiteren Satz auf den Punkt:
KUNST WAR NIE UNPOLITISCH- und Sie wird es auch niemals sein.
Jenny ist dem Reality-Publikum unter anderem als Siegerin von „Promi Big Brother“ 2013 und durch ihre Teilnahme an „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ 2016 bekannt. Ob das Festival auf ihre Vorwürfe oder die Absage reagieren wird, bleibt offen.




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