28. August 2026

Nach veröffentlichtem Video: JP Kraemer gibt zweites Statement ab

Nach veröffentlichtem Video: JP Kraemer gibt zweites Statement ab
YouTube / @JP Performance GmbH

Jean Pierre Kraemer hat sich in einem weiteren YouTube-Video zu Aufnahmen geäußert, die ihn bei körperlichen Übergriffen auf Julia Meck-Kraemer zeigen. Der Unternehmer bestätigt sein Verhalten und entschuldigt sich – deutet zugleich aber an, dass ihn die Herkunft und der Zeitpunkt der Veröffentlichung irritieren.

Übergriffe auf Video: Kraemer bestätigt die Szenen

In der eingeblendeten Überwachungsaufnahme ist zu sehen, wie Jean Pierre Kraemer eine Frau am Hals greift, zur Seite stößt und an den Haaren zieht. Kurz vor einer angekündigten Veröffentlichung des Materials schildert er selbst, was darauf zu erkennen ist. Dabei bestreitet er die Handlungen nicht:

In diesem Video packe ich sie ähm am Hals. Ich schubse sie zur Seite und äh habe sie einmal an den Haaren. Und das sind äh äh Inhalte, die die wirklich nicht gut sind.

Kraemer räumt außerdem ein, dass es nicht bei diesem einen Vorfall geblieben sei. Weitere Einzelheiten zu den anderen Situationen nennt er in dem Video nicht.

„Nicht zu entschuldigen“: Klare Bewertung des Verhaltens

Der YouTuber bezeichnet sein Vorgehen als falsch und erklärt, negative Reaktionen nachvollziehen zu können. Auch einen möglichen Vertrauensverlust bei seinem Publikum nimmt er nach eigener Aussage hin. Zu seiner Verantwortung sagt er:

Ich brauche kein Mitleid. Ich sag es noch mal, meine Handlung: falsch. Nicht zu entschuldigen.

Beim Ansehen der Bilder empfinde er starke Scham. Seine Entschuldigung verbindet Kraemer allerdings mit Erklärungen zur Dynamik der Beziehung, in der Aggressivität geherrscht habe.

Beziehung als Konfliktfeld: Kraemer spricht von zwei Beteiligten

Kraemer erklärt, er habe die Situation verlassen müssen, statt körperlich zu reagieren. Gleichzeitig betont er, an solchen Konflikten seien stets zwei Menschen beteiligt. Über sein damaliges Verhalten sagt er:

Und ich war in diesem Moment nicht stark genug, mich wegzudrehen und einfach zu gehen.

Er habe Warnzeichen nicht rechtzeitig akzeptiert und zu lange an der Beziehung festgehalten. Damit beschreibt er seinen eigenen Umgang mit der Situation, ohne dass die Perspektive der seiner Noch-Frau in dem Beitrag vorkommt.

Speicherung wirft Fragen auf: Aufnahme soll älter sein

Neben seinem Eingeständnis äußert Kraemer Zweifel daran, wie das Material noch verfügbar sein könne. Nach seiner Darstellung entstand die Sequenz im November 2024 auf dem Gelände seiner Werkstatt, dessen Kameras Aufnahmen lediglich sechs Wochen lang speichern sollen. Dazu erklärt er:

Und äh unser Werkstatthof zeichnet immer nur sechs Wochen auf und danach sind die Aufnahmen gelöscht. Ne? Also, das ist natürlich alles sehr sehr eigenartig.

Belege für eine Manipulation der Bilder führt er nicht an. Vielmehr bestätigt er ausdrücklich, dass die gezeigten Übergriffe stattgefunden haben.

Offen bleibt, wer das Material gesichert und weitergegeben hat sowie welche weiteren Konsequenzen folgen. Kraemers Entschuldigung ändert nichts daran, dass die Aufnahme einen körperlichen Angriff dokumentiert, den er selbst als unentschuldbar bewertet.

Zur Originalquelle: YouTube / @JP Performance GmbH ↗

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