„Heute kann ich damit umgehen“: Michelle Monballijn über Hasskommentare und ihre frühere Neurodermitis
Michelle Monballijn wendet sich in ihrer Instagram-Story gegen Hass im Netz und veröffentlicht die Entschuldigung einer Kritikerin. Dabei macht sie öffentlich, dass sie in ihrer Jugend unter schwerer Neurodermitis litt und Abwertungen wegen des Aussehens deshalb nicht unkommentiert stehen lässt.
Spott nach einer Partynacht: Eine Kritikerin entschuldigt sich
Vorausgegangen waren Aufnahmen einer Partynacht mit Freunden, unter denen Nutzer über Michelles markante Wangenknochen und ihre Lippen hergezogen hatten. Die Teilnehmerin aus „Das Sommerhaus der Stars“ und „Prominent getrennt“ hatte Gerüchte über Schönheitseingriffe bereits kurz zuvor in zwei aus dem Auto aufgenommenen Videos zurückgewiesen. Ihre Gesichtszüge habe sie von ihrem Vater geerbt, künftige Behandlungen schließe sie in ihrem Alter aber nicht aus. Nun zeigt Michelle die Nachricht einer Nutzerin namens Nadja, die sich für ihre abwertenden Kommentare entschuldigt. Michelle nimmt die Entschuldigung an und erklärt, warum solche Angriffe bei ihr selbst heute ins Leere laufen:
„Ich nehme so was auch mittlerweile überhaupt nicht mehr persönlich, weil über Äußerlichkeiten kann man mich überhaupt nicht mehr angreifen. Ich finde es immer nur schade für Menschen, die da wirklich dann drunter leiden.“
Andere im Internet anzupöbeln, hält sie für vertane Zeit, zumal Schönheit Geschmackssache und vergänglich sei. Gleichzeitig bedankt sie sich bei ihren Followern, die in den Kommentaren für sie Partei ergriffen haben.
Warum Michelle das Thema durch ihre Jugend nahegeht
Dass sie sich immer wieder gegen Cybermobbing einsetzt, hat mit ihrer eigenen Jugend zu tun. Mit 17 und 18 Jahren litt Michelle am ganzen Körper und im Gesicht unter starker Neurodermitis. Durch die Hautkrankheit fühlte sie sich entstellt, erkannte sich selbst kaum wieder und war damals noch nicht gefestigt genug, um Angriffe auf ihr Äußeres wegzustecken. In einem eingeblendeten Text zieht sie die Verbindung von ihren damaligen Erfahrungen zu heutigen Opfern im Netz.
„Heute kann ich damit umgehen, aber Kinder, Jugendliche oder Menschen, die gerade nicht diese Stabilität haben, können es vielleicht nicht. Und genau da hört für mich der Spaß auf. Cybermobbing kann schwere psychische Folgen haben und im schlimmsten Fall mit Suizidgedanken verbunden sein.“
Michelle fordert das konsequente Löschen von Beleidigungen
Angesichts des rauen Umgangstons und der Suizidrate durch Online-Hetze dankt Michelle allen, die über die Folgen aufklären und dagegenhalten. Wie sehr Anfeindungen zusetzen können, erlebte sie schon im Oktober 2021 während der Ausstrahlung von „Das Sommerhaus der Stars“, als sie nach Morddrohungen zeitweise ihre Kommentarfunktion auf Instagram abschalten musste.
Für den Umgang mit Hass im Netz fordert Michelle, dass gezielte Abwertungen und Beleidigungen konsequent gelöscht werden. Man dürfe nie vergessen, dass hinter jedem Profil ein echter Mensch steckt.
Verwendete Quellen
- instagram.com:Instagram-Story / @michellemonballijn
Transparenzhinweis: Dieser Text entstand mit Hilfe künstlicher Intelligenz und wurde redaktionell geprüft. Hinweise gern an admin@realitystar.de.



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