Heftige Drogen-Abrechnung: Josh Stanley packt über den Konsum in der Reality-Szene aus

In einer Instagram-Fragerunde findet Reality-TV-Darsteller Josh Stanley klare und deutliche Worte zum Drogenkonsum unter Kollegen. Sein Urteil fällt vernichtend aus: Illegale Substanzen – insbesondere Kokain – seien im Reality-Kosmos erschreckend weit verbreitet, sowohl hinter den Kulissen diverser TV-Formate als auch auf offiziellen Branchen-Events.
Drogen-Schmuggel trotz Koffer-Checks am Set
Josh zeigt sich fassungslos darüber, wie viele TV-Persönlichkeiten regelmäßig zu Betäubungsmitteln greifen:
- Sicherheitskontrollen umgangen: Trotz strikter Koffer-Checks bei Show-Produktionen gelinge es Teilnehmern immer wieder, Drogen unbemerkt in die Formate einzuschleusen.
- Unglaube über Bekannte: Bei einigen Kollegen, die er persönlich kenne, sei er völlig überrascht gewesen: „Ich kenne dich persönlich, niemals hätte ich gedacht, dass du kokst.“
Toiletten-Vorfall auf „Promi Big Brother“-Event
Wie unverhohlen das Problem sei, untermauert er mit einem konkreten Vorfall, den er erst kürzlich bei einem Event zu „Promi Big Brother“ erlebt habe:
Auf der Toilette habe er mitbekommen, wie sich drei bis vier Leute gemeinsam in einer Kabine aufhielten und unüberhörbar Substanzen durch die Nase zogen.
Namen wolle er nicht öffentlich nennen, deutet die Dimension aber unmissverständlich an: „Die Liste wäre sehr, sehr lang.“
Kritik an mangelnder Vorbildfunktion
Josh positioniert sich entschieden gegen den Drogenkonsum in der Branche. Er mahnt an, dass Reality-Stars und Influencer durch ihre Reichweite und Followerschaft eine Verantwortung tragen: Wer in der Öffentlichkeit steht, fungiere als Vorbild und solle sich entsprechend bewusst machen, welches Bild er nach außen transportiert.
Einreihen in eine lange Serie schwerer Vorwürfe
Mit seinen offenen Worten ist Josh Stanley keineswegs allein: Sein Statement reiht sich nahtlos in eine ganze Serie ähnlicher Berichte ein, die das Reality-TV seit Monaten in Atem halten.
Erst vor Kurzem deutete Steffen Vogeno an, dass es in der Bubble ein offenes Geheimnis sei, dass „gelegentlich mal geschneit wird“. Zuvor schilderte Tara Tabitha, wie sich Dreharbeiten verzögerten, weil drei Kandidaten unter Substanzen gestanden hätten, während Lisha Savage und Annemarie Eilfeld von täglichen Kokainspuren im Badezimmer von „Das Sommerhaus der Stars“ berichteten. Zusammen mit Aurelia Lamprechts drastischer Schätzung über den Zustand der Branche und Yasin Mohameds ehrlicher Beichte über seine frühere Kokainsucht zeigt nun auch Josh Stanleys Vorstoß: Das Thema ist längst kein hinter vorgehaltener Hand getuschertes Gerücht mehr, sondern ein offenes Branchenproblem, über das immer mehr Insider das Schweigen brechen.

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