4. September 2026Edda Elisa Pilz

Muskeln als Streitthema: Edda macht abwertende Kommentare zu ihrer Figur öffentlich

Muskeln als Streitthema: Edda macht abwertende Kommentare zu ihrer Figur öffentlich
Instagram / @edda.elisa

Edda Pilz macht abwertende Reaktionen auf ihren muskulösen Körper öffentlich und setzt sich mit den dahinterstehenden Vorstellungen von Femininität auseinander. Besonders problematisch findet sie, dass solche Urteile nicht allein von Männern, sondern ebenso von Frauen stammen.

Muskeln als Maßstab: Edda widerspricht Abwertungen

In einem Instagram-Video zeigt Edda mehrere verletzende Kommentare, in denen ihre trainierte Figur als männlich oder unattraktiv eingestuft wird. Sie grenzt individuelle Vorlieben klar von Äußerungen ab, die ihr wegen ihres Aussehens das Frausein absprechen. Zu dieser Unterscheidung erklärt Edda:

Und dabei geht es überhaupt nicht darum, dass jeder meinen Körper schön oder attraktiv finden muss. Das muss in erster Linie ich selber, denn Geschmäcker sind verschieden und das ist auch vollkommen in Ordnung.

Rollenbilder unter Frauen: Kritik wird weitergegeben

Für Edda liegt das Problem in erlernten Idealen, nach denen Frauen zierlich und sanft wirken sollen, während körperliche Kraft schnell als Gegensatz zu Femininität gilt. Solche Maßstäbe würden verinnerlicht und später auch von Frauen auf andere Frauen übertragen. Ihre zentrale Botschaft fasst Edda so zusammen:

Stark zu sein macht eine Frau nicht weniger weiblich und Muskeln machen eine Frau nicht weniger feminin. Weiblichkeit hat weder eine Kleidergröße noch einen bestimmten Körperfettanteil und sie hört ganz sicher nicht dort auf, wo Muskeln anfangen.

Mit ihrem Beitrag fordert Edda mehr Raum für unterschiedliche weibliche Körper. Ob die angesprochenen Kommentare dadurch nachlassen, bleibt offen.

Zur Originalquelle: Instagram / @edda.elisa ↗

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