Bennett Bacher und Christin Pawlowski bedauern fehlende gemeinsame Szenen bei „Are You The One – Reality Stars in Love“
Am 21. Oktober hat der Cast der sechsten Staffel von „Are You The One – Reality Stars in Love“ im Finale alle zehn Perfect Matches gefunden und die Gewinnsumme von 185.000 Euro geholt. Zu den Perfect Matches gehören auch Christin Pawlowski und Bennett Bacher, doch von ihrer gemeinsamen Geschichte war in den Folgen fast nichts zu sehen. Auf Instagram berichten beide nun, dass ihre zahlreichen Auseinandersetzungen während der Dreharbeiten auf Koh Samui nicht ausgestrahlt wurden.
Christin Pawlowski spricht über Vorfall am Strand
In einem Instagram-Video erklärt Christin, sie habe schon um den fünften Tag herum gewusst, dass Bennett ihr Perfect Match sei, und die beiden habe in der Villa eine Hassliebe verbunden. Als Auslöser für ihre ständigen Konflikte nennt sie eine Party am zweiten Abend, bei der es am Strand zu einem Vorfall mit einer Passantin gekommen sei. Was dort genau passierte, schildert sie nicht. Da die Frau nicht zum Cast gehörte, vermutet Christin, dass die Produktion den gesamten Handlungsstrang weggelassen hat. Inhaltlich drehten sich die Reibereien um ein Thema, das sie während der Dreharbeiten stark beschäftigte.
„Bennett und ich hatten da drin eine sehr intensive Zeit, da mich dieser Typ extrem gespiegelt hat im Thema S-E-X-ismus und S-E-X-ualisierung. Ja, ich will das Thema jetzt gar nicht großartig irgendwie ansprechen, weil das ihm wahrscheinlich auch schaden würde so. Und ich kann mir deswegen auch vorstellen, dass davon nichts gezeigt wurde, weil wir hatten da drin wirklich schon eigentlich den meisten Beef von Anfang bis Ende.“
Durch die Konflikte habe sie auch über ihre eigene Selbstsexualisierung nachgedacht und in der Villa mehrere Nervenzusammenbrüche gehabt, die ebenfalls nicht zu sehen waren. Trotzdem zeigt sich Christin dankbar für die Erfahrung, da beide als bessere Menschen aus der Sendung gegangen seien.
Warum Bennett Bacher die Kürzungen bedauert und wie er auf Christins Vorwürfe reagiert
Auch Bennett zeigt sich in seiner Instagram-Story zunächst enttäuscht darüber, dass ihre Gespräche und Streits fehlten. Dazu teilt er einen Ausschnitt aus der Wiedersehensshow mit Moderatorin Sophia Thomalla. Darin erzählt er, dass er und Christin eine ähnliche Lebensgeschichte teilen und sich nach jedem Krach wieder zusammengerauft hätten, auch wenn es romantisch nicht zwischen ihnen funkte. Im Text zu seiner Story sucht er nach den Gründen für den Schnitt:
„Sehr sehr schade das unsere Story und unsere Streits und Gespräche komplett rausgenommen wurden. Vielleicht war es zu deep und passte nicht ganz zur ganzen Dynamik der Staffel. Oder es lag daran, dass wir im Endeffekt nichts ‚miteinander hatten‘.“
In einem weiteren Video-Statement reagiert Bennett zudem direkt auf Christins Ausführungen. Er stimme ihr zu 100 Prozent zu, betont jedoch, dass das Triggern auf Gegenseitigkeit beruht habe: Schon ab der ersten Sekunde, als er sie reden hörte, habe er gedacht: „Okay, mit der werde ich nicht grün“. Zu den angesprochenen Konfliktthemen erklärt er, dass viele seiner Verhaltensweisen für ihn selbst gar nicht „deep“ gewesen seien, da er lediglich „rumgetrollt“ habe. Dadurch habe er sich fast „diesen Antifeminismus-Schuh anziehen lassen“ müssen, obwohl er darauf gar nicht aus gewesen sei.
Erst durch intensive Gespräche habe sich das anfängliche Unverständnis gewandelt. Da beide in der Vergangenheit „Scheiße gefressen“ hätten, habe man irgendwann verstanden, warum das Gegenüber zu der Person geworden ist, die es heute ist, und konnte einander nicht mehr so sauer sein. Genau wie Christin zieht auch Bennett ein durchweg positives Fazit: Durch das gegenseitige Verständnis seien beide über sich hinausgewachsen, und er sei sehr dankbar, viel von ihr für sein Leben mitgenommen zu haben.
Die Vorgeschichte
Verwendete Quellen
- instagram.com:Instagram / @christin.pawlowski
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