"Bad Boyfriends": Szene in RTL-Show löst Diskussion aus – Sender reagiert

In der aktuellen RTL+-Realityshow "Bad Boyfriends - Jetzt wird abgerechnet" sorgt eine Szene für heftige Diskussionen und Kritik unter den Zuschauenden. Im Rahmen einer Handykontrolle durch die Freundinnen der Kandidaten entdeckte Teilnehmerin Michelle Mišić auf dem Smartphone ihres Partners Maki Doric intime Fotos und Videos einer anderen Frau. Maki Doric erklärte daraufhin, die Frau habe ihm die Inhalte auf Instagram geschickt, er habe sie aber sofort gelöscht. Im Gespräch mit Moderatorin Charlotte Engelhardt und seiner Freundin Michelle Mišić äußerte Maki Doric schließlich, dass es keinen Kontakt mehr zu der Frau gebe, da "diese Frau getötet wurde von ihrem Freund". Die beiläufige Erwähnung eines möglichen Femizids ohne weitere Einordnung durch den Sender sorgte für Empörung in den sozialen Medien. Zuschauer:innen kritisierten den respektlosen Umgang mit einem solch sensiblen Thema und forderten eine klarere Thematisierung von Femiziden. RTL hat sich auf Anfrage von "Bild" zu den Vorwürfen geäußert und betont, man lege großen Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit sensiblen Themen und den Schutz der Persönlichkeitsrechte. Eine Sprecherin des Senders erklärte, die Darstellung der Inhalte beschränke sich auf das für die Handlung erforderliche Maß und den Teilnehmenden stehe psychologische Betreuung zur Verfügung. Zusätzlich veröffentlichte RTL ein Statement auf Instagram, das zu respektvollem und verantwortungsbewusstem Umgang mit dem Thema aufruft und von Spekulationen abrät. Auch Maki Doric hat sich laut "Promiflash" entschuldigt und erklärt, die Situation habe ihn überfordert und er habe verzweifelt nach Erklärungen gesucht, um seine Beziehung zu retten. Ob der von Maki Doric erwähnte Mordfall tatsächlich existiert, ist unklar.
Zur Originalquelle: T-Online ↗
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