12. September 2026 2 Min. Lesezeit Aurelia Lamprecht

Aurelia Lamprecht appelliert an Gewaltbetroffene: Belege sichern, Hilfe holen

Aurelia Lamprecht appelliert an Gewaltbetroffene: Belege sichern, Hilfe holen
Instagram-Story / @aurelialamprecht

Nach der Nachricht einer mutmaßlich von Gewalt betroffenen Frau wendet sich Aurelia Lamprecht mit einem eindringlichen Appell an ihre Community. Sie empfiehlt, Übergriffe zu dokumentieren und professionelle Unterstützung zu suchen – und verweist dabei auf einen Stalking-Fall aus ihrem eigenen Leben.

Hilferuf im Postfach: Aurelia reagiert öffentlich

Auslöser der Instagram-Story war eine private Nachricht an Aurelia Lamprecht. Darin schilderte eine Frau, ihr ebenfalls öffentlich bekannter Freund habe ihr Ähnliches angetan, und fragte nach Handlungsmöglichkeiten. Aurelia nahm daraufhin direkt Kontakt zu ihr auf und entschied sich, ihre Hinweise anschließend öffentlich zu teilen.

Zu ihrem Umgang mit der Nachricht erklärt Aurelia:

Ich habe diese Nachricht bekommen und die habe ich sehr ernst genommen. Also ich habe mit dieser Person auch geschrieben, hab ihr geraten, was sie machen soll und ich dachte, ich werde euch das auch einmal persönlich oder öffentlich erzählen.

Beweise sichern: Diese Schritte empfiehlt Aurelia

Im Zentrum ihres Rates steht eine möglichst umfassende Dokumentation. Aurelia nennt unter anderem Nachrichten, Fotos, ärztliche Unterlagen sowie Krankenhausberichte und empfiehlt außerdem den Gang zu Polizei, Beratungsstelle oder anwaltlicher Vertretung.

Ihre konkreten Hinweise fasst Aurelia so zusammen:

Sammelt alles, was ihr sammeln könnt. Chatverläufe, macht Fotos von euch, geht zum Frauenarzt. Krankenhausberichte, bitte, nimmt das sehr ernst. Geht zu einem Anwalt und der kann euch alle weiteren Schritte leiten. Geht zur Polizei, macht eine Anzeige und so könnt ihr was erreichen.

Eigene Erfahrung: Stalking-Fall endete mit Urteil

Wie entscheidend gesicherte Unterlagen sein können, macht Aurelia an ihrer eigenen Vergangenheit deutlich. Sie berichtet von einem Stalking-Verfahren, in dem der betreffende Mann verurteilt worden sei und sich ihr nicht mehr nähern dürfe.

Über den Ausgang ihres Falls sagt Aurelia:

Ich war auch schon betroffen und ähm, dadurch, dass ich alles gesammelt habe, Beweise hatte, ähm, ja, zum Beispiel dieser Stalking-Fall, wisst ihr alle, um wen es geht. Äh, dieser Mann wurde verurteilt, darf sich mir nicht mehr nähern.

Vorwurf der Reichweitensuche: Aurelia widerspricht deutlich

Besonders wütend macht Aurelia die Unterstellung, Betroffene würden öffentliche Aussagen über Gewalt lediglich für Aufmerksamkeit nutzen. Wer über traumatische Erlebnisse spreche, müsse vielmehr mit Hass, abwertenden Kommentaren und Zweifeln an der eigenen Darstellung rechnen.

Ihre Ablehnung solcher Anschuldigungen formuliert Aurelia unmissverständlich:

Kein Mensch will mit so einem Thema Reichweite haben. Ich bitte euch. Also schaltet mal euer Gehirn an. Was was ist das für eine Reichweite? Wie profitiert man von sowas? Gar nicht. Das ist ein Stempel, den man nicht haben will, weil es furchtbar traumatisch ist.

Aurelias Botschaft bleibt eindeutig: Öffentliche Bekanntheit schützt mögliche Täter nicht vor Konsequenzen. Betroffene sollen Warnzeichen ernst nehmen, vorhandene Nachweise aufbewahren und sich Unterstützung bei geeigneten Stellen holen.

Verwendete Quellen

Transparenzhinweis: Dieser Text entstand mit Hilfe künstlicher Intelligenz und wurde redaktionell geprüft. Hinweise gern an admin@realitystar.de.

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